Beim Onlinebanking passieren schnell mal Fehler, die teuer enden können. Doch wie schützt man sich davor? Ein Überblick. Onlinebanking vereinfacht den Zahlungsverkehr für viele Anwender. Doch leider gehen damit auch gewisse Risiken einher. Wer beim Onlinebanking nicht aufpasst, kann schon durch einen kleinen Fehler eine Menge Geld verlieren. Unter welchen Umständen das besonders häufig passiert und was man dagegen tun kann, klärt dieser Artikel. Häufige Fehler beim Onlinebanking Die Verwendung digitaler Zahlungsdienste sollte stets mit Vorsicht erfolgen, da sonst schnell ein finanzieller Verlust droht. Die folgenden Fehler sind beim Onlinebanking dringend zu vermeiden: Unsicheres Passwort: Wer nicht auf eine hohe Passwortkomplexität achtet, lässt die Tür zu seinem Banking-Account halb offen stehen. Sichere Passwörter sind nicht nur lang (mindestens 12 Zeichen), sondern enthalten auch verschiedene Zeichentypen wie Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Nutzung fremder Geräte: Für das Onlinebanking ein unbekanntes Endgerät zu nutzen, kann sich schnell als Fehler erweisen. Das Gerät könnte mit einer Schadsoftware infiziert sein, die eingegebene Daten abgreift und in Echtzeit an einen Angreifer übermittelt. Der Zugriff auf das eigene Bankkonto sollte daher nur von eigenen Geräten aus stattfinden. Banking über öffentliches Netzwerk: In einem öffentlichen WLAN, etwa in einer Bar oder an einem Flughafen , können Angreifer potenziell sämtlichen Datenverkehr mitlesen. Wer in dieser Umgebung Onlinebanking betreibt, sollte seine Daten zumindest durch Verwendung eines VPN-Dienstes verschlüsseln. Zu hohes Verfügungslimit: Wer viel Geld auf einmal überweisen darf, riskiert damit, dass auch Angreifer davon Gebrauch machen. Ein mit der Bank vereinbartes tägliches Überweisungslimit kann dabei helfen, potenzielle Verluste zu begrenzen. Verwendung unechter Banking-Webseite: Die Webadresse des Banking-Portals sollte stets auf Echtheit überprüft und direkt in die Adressleiste des Webbrowsers eingegeben werden. Wer die Seite über eine Google-Suche oder einen Link in einer Mail aufruft, läuft Gefahr, auf Betrüger hereinzufallen. Die Eingabe von Zugangsdaten auf einer Phishing-Seite kann teure Folgen haben. Lesen Sie auch: Wie viel Geld kann man ohne Finanzamt-Nachweis überweisen? Praktische Finanztipps: Bargeldlos leben? Das sollten Sie wissen Weitere Tipps für ein sicheres Onlinebanking Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen sollten Nutzer ihre Bankdaten nur dann weitergeben, wenn es wirklich notwendig ist. Ein achtsamer Umgang mit Zahlungsdaten kann unerwünschte Abbuchungen vorbeugen. Zudem sollten Anwender die Software ihrer Geräte regelmäßig aktualisieren, um Sicherheitslücken zu vermeiden. Auch bei verdächtigen E-Mails und SMS ist stets Vorsicht geboten. Enthaltene Links und Anhänge sollten auf keinen Fall geöffnet werden. Überdies lohnt es sich, Kontobewegungen regelmäßig zu überprüfen und das Bankkonto im Falle verdächtiger Aktivitäten sperren zu lassen.