Ralf Rangnick bereitet sich akribisch mit der österreichischen Nationalmannschaft auf die WM im Sommer vor. Einer seiner Co-Trainer hat seinen Zweitjob nun verloren. Onur Cinel ist nicht mehr länger Trainer des belgischen Erstligisten Cercle Brügge. Das gab der Klub am Mittwoch bekannt. "Cercle dankt Onur für sein Engagement und wünscht ihm alles Gute für seine zukünftige Karriere", heißt es in dem Statement. Zum Verhängnis wurde dem gebürtigen Essener eine 1:3-Heimniederlage gegen Abstiegskampfkonkurrent La Louvière am Sonntag. Cercle belegt Tabellenplatz 15 und ist stark vom Abstieg bedroht. Seit Juli 2025 war Cinel Trainer in Brügge, überlebte also keine ganze Saison als Cheftrainer. Sein Punkteschnitt liest sich nach der Bilanz eines Absteigers: 0,97 Punkte holte er mit seinem Team im Durchschnitt in den bisher 29 absolvierten Spielen. Neben seiner Tätigkeit in Brügge ist Cinel auch Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft . Zusammen mit Cheftrainer Ralf Rangnick kann er den Fokus komplett darauf legen, sich gut auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer vorzubereiten. Im März hat Österreich zwei Testspiele – gegen Ghana (27. März) sowie gegen Südkorea (31. März). Bei der WM trifft die Alpenrepublik in Gruppe J auf Jordanien, Argentinien und Algerien. Cinel war nicht der einzige Co-Trainer Rangnicks, der noch einem anderen Job nachgeht. Seit vergangener Woche trainiert Lars Kornetka den Zweitligisten Eintracht Braunschweig .