Passfoto beim Bürgeramt abgelehnt: So können Sie es vermeiden

latest news headlines 1 woche vor
Flipboard
Immer mehr Passfotos werden beim Amt abgelehnt. Woran liegt das und wie kann man es vermeiden? Ein Ratgeber. Wer einen neuen Reisepass oder Personalausweis benötigt, muss sich seit Mitte 2025 auf Änderungen einstellen. Seitdem kommt es immer häufiger zu einer Passfoto-Ablehnung beim Amt. Warum das so ist und wie sich das ganz einfach vermeiden lässt, klärt dieser Artikel. Passfoto-Ablehnung beim Amt: Daran liegt's Bürgerämter dürfen seit Mitte 2025 nur noch digitale Passbilder annehmen. Eingeführt wurde diese Änderung am 1. Mai 2025. Danach war es im Rahmen einer Übergangsfrist zumindest bis Ende Juli teilweise noch möglich, ausgedruckte Fotos mitzubringen. Seit dem 1. August ist damit jedoch Schluss. Nur digitale Bilder sind jetzt noch zulässig. Begründet wird die Umstellung mit Sicherheitsrisiken, die sich aus ausgedruckten Passbildern ergeben. Durch sogenanntes Morphing konnten Betrüger bisher mittels einer Software die Fotos mehrerer Menschen optisch miteinander verschmelzen, sodass sich die damit erstellten Ausweise von mehreren Personen verwenden ließen. Durch die rein digitale Erfassung sowie eine verschlüsselte Übertragung zum Bürgeramt soll das nun unterbunden werden. Das digitale Passfoto dient also dem Schutz vor Manipulation. Zudem wird dadurch sichergestellt, dass eingereichte Passbilder stets biometrietauglich sind. Lesen Sie auch: Personalausweis: Das bedeuten die Codes wirklich Hier weiterlesen: Online-Personalausweis: Was Nutzer wissen sollten Passfoto-Ablehnung vermeiden: Diese Bilder akzeptiert das Amt Um beim Amt mit dem neuen Passfoto nicht auf Ablehnung zu stoßen, sollten die Vorgaben für digitale Passbilder beachtet werden. Die Erstellung kann beispielsweise bei zertifizierten Fotografen oder in einer Drogerie erfolgen. Das neue Passfoto wird dort jeweils verschlüsselt über eine zertifizierte Cloudlösung an das Amt übermittelt. Dem Bürger wird anschließend ein sogenannter Data-Matrix-Code ausgehändigt, der dem Bürgeramt bei Beantragung des neuen Ausweises vorgelegt werden muss. Dieser Code ist zwingend erforderlich, um die verschlüsselten Daten abzurufen. Bürgerämter bieten Fotoservices an Neue biometrische Bilder lassen sich aber ebenso direkt beim Bürgeramt erstellen. Das kostet in der Regel sechs Euro, sofern das Amt die PointID-Systeme der Bundesdruckerei verwendet. Bei anderen Systemen können die Preise aber abweichen. Wer sichergehen will, sollte sich vorher auf der Webseite der jeweiligen Stadtverwaltung informieren. Tipp: Keine Lust, für die Abholung des neuen Ausweises nochmal zum Amt zu rennen? Das ist auch gar nicht mehr nötig. Seit Mai 2025 dürfen Bürgerämter neue Ausweisdokumente auch per Post zustellen. Das kostet zwar 15 Euro extra, dafür spart man sich aber den Weg zur Verwaltung.
Aus der Quelle lesen