In den sozialen Medien kursieren häufig falsche Meldungen über Prominente. Auch Peter Kraus musste dies erleben. Jetzt findet der Schlagerstar deutliche Worte. Peter Kraus weist Gerüchte über seinen Gesundheitszustand entschieden zurück. In sozialen Netzwerken kursieren regelmäßig falsche Meldungen über den 87 Jahre alten Schlagersänger – etwa Berichte über eine angebliche schwere Krankheit oder seinen Tod. "Da wird verbreitet, ich hätte Krebs im Endstadium. Alles gelogen", sagt Kraus in einem Interview mit dem "Spiegel". Die Falschmeldungen hätten bereits konkrete Folgen gehabt: "Neulich rief ein alter Freund an, weil irgendwo stand, ich sei gestorben. Ich musste ihn enttäuschen." "Sehr emotional": Schlagerstar singt über Abschied vom Leben Schlagerstar in Klinik: Bewusstlos geprügelt – jetzt spricht er Der Musiker zeigt sich irritiert über die Dynamik solcher Gerüchte. "Andere denken offenbar lieber an mein Ableben als ich", erklärt er. Er selbst gehe deutlich anders mit dem Thema um: "Glauben Sie mir, es gibt Schöneres, als sich mit seinem Ende zu beschäftigen." Aktuell setze er sein Testament auf und müsse sich gedanklich mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Mal wieder eine Abschiedstournee Dabei ist dies für Kraus kein vollkommen neues Thema. Erst kürzlich hatte er gemeinsam mit seinem Sohn Mike mit t-online darüber gesprochen. Anlass ist ihr gemeinsames Lied "Für immer vereint", das sich mit Abschied und familiären Beziehungen beschäftigt. Mike Kraus hatte den Song nach eigenen Angaben aus persönlichen Beobachtungen heraus geschrieben. Viele Familien würden Konflikte zu lange ungelöst lassen, sagte er im t-online-Interview. "Es ist auf jeden Fall ein sehr emotionales Lied. Die ersten Male, als wir es gehört haben, haben wir geweint – meine Familie, meine Tochter, selbst mein bester Kumpel. Es spricht genau die Menschen an, die jetzt Eltern in diesem Alter haben." Parallel bereitet sich Peter Kraus auf eine weitere Konzertreihe vor. Für 2027 ist eine gemeinsame Tour mit seinem Sohn geplant. Es wäre bereits seine achte Abschiedstournee. Im Vordergrund stehe für ihn inzwischen nicht mehr der Erfolg, sondern das gemeinsame Erlebnis mit seinem Sohn. Gleichzeitig macht Kraus deutlich, dass er sich von kursierenden Gerüchten nicht beeinflussen lässt – und seine Prioritäten selbst setzt.