PLAKATKAMPAGNE GEGEN GRÜNE: Geschäftsführer Michael Kellner nennt Plakate "Rechte Schmutzkampagne"

3 monate vor


In verschiedenen Großstädten Deutschlands sind seit wenigen Tagen große Plakate zu sehen, auf denen unter dem Motto „#GrünerMist 2021“ Stimmung gegen die Grünen gemacht wird. Optisch aufgemacht sind sie wie Grünen-Plakate, allerdings lassen die Sonnenblumen darauf die Köpfe hängen und es stehen Wörter wie „Wohlstandsvernichtung“, „Klimasozialismus“ oder „Ökoterror“ darauf. Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) hat am Donnerstag zum Boykott des Plakat-Unternehmens Ströer aufgerufen. „Wenn Ströer nicht offenlegt, wer die von ihnen veröffentlichte Hetzkampagne gegen Grüne finanziert hat, sollte dies in jeder Kommune und jedem kommunalen Unternehmen zum Anlass genommen werden, dieser Firma keine weiteren Aufträge mehr zu erteilen“, schreibt er auf Twitter. Gegenüber „Bild“ sagte ein Sprecher von Ströer: „Wir üben keine Zensur aus.“ Wenn eine Werbe-Anzeige rechtskonform ist, dürfe Ströer sie gar nicht ablehnen. Bekannt ist: Hinter der Kampagne steckt die Hamburger Firma „Conservare Communication GmbH“, wie deren Inhaber und Geschäftsführer, der Ex-CSUler und nach eigenen Angaben jetzt parteilose David Bendels der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Es handele sich um eine „zugespitzte „Anti-Grünen“-Kampagne“. „Wir hoffen, dass wir vielen Wahlberechtigten verdeutlichen können, dass von den Grünen eine massive Gefahr für Deutschland ausgeht.“ #wahlplakate #grüne #GrünerMist2021 Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2021 erstellt
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