In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, einen aktuellen Debattenbeitrag, der die Frage aufwirft: Könnte eine Lockerung des Kündigungsschutzes in Deutschland das Produktivitätswachstum ankurbeln? Die Argumentation: Veraltete Arbeitsmarktregeln erschweren strukturelle Anpassungen und hemmen Innovation – sichtbar etwa an der im Vergleich zu den USA geringeren Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Rürup und Hüther halten dagegen, dass Unterschiede zwischen den beiden Volkswirtschaften außer Acht bleiben. Deutschland habe einen deutlich größeren industriellen Sektor, eine andere Altersstruktur und leide bereits heute unter Arbeitskräftemangel. Gleichzeitig verweisen sie auf den Draghi-Report und internationale Studien. Der entscheidende Produktivitätsunterschied zwischen Europa und den USA entstehe im Tech-Sektor. Klar ist für beide: Deutschlands industriezentriertes Geschäftsmodell stößt an seine Grenzen. Will die Wirtschaft im globalen Wettbewerb bestehen, muss sie sich neuen Wachstumsfeldern jenseits der klassischen Industrie öffnen. Das und mehr hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global (https://www.handelsblatt.com/global) Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Produktivitätswachstum: Braucht Deutschland weniger Kündigungsschutz?
In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, einen aktuellen Debattenbeitrag, der die Frage aufwirft: Könnte eine Lockerung des Kündigungsschutzes in Deutschland das Produktivitätswachstum ankurbeln? Die Argumentation: Veraltete Arbeitsmarktregeln erschweren strukturelle Anpassungen und hemmen Innovation – sichtbar etwa an der im Vergleich zu den USA geringeren Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Rürup und Hüther halten dagegen, dass Unterschiede zwischen den beiden Volkswirtschaften außer Acht bleiben. Deutschland habe einen deutlich größeren industriellen Sektor, eine andere Altersstruktur und leide bereits heute unter Arbeitskräftemangel. Gleichzeitig verweisen sie auf den Draghi-Report und internationale Studien. Der entscheidende Produktivitätsunterschied zwischen Europa und den USA entstehe im Tech-Sektor. Klar ist für beide: Deutschlands industriezentriertes Geschäftsmodell stößt an seine Grenzen. Will die Wirtschaft im globalen Wettbewerb bestehen, muss sie sich neuen Wachstumsfeldern jenseits der klassischen Industrie öffnen. Das und mehr hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global (https://www.handelsblatt.com/global) Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)