Die NFL-Playoffs beginnen mit einem Duell, das bis zum Schluss spannend bleibt - weil ein in Frankfurt geborener Profi und sein Team nicht aufgeben. Das favorisierte Team setzt sich am Ende durch. Die favorisierten Los Angeles Rams haben sich mit unerwartet viel Mühe gegen die Carolina Panthers durchgesetzt und in den NFL-Playoffs die zweite Runde erreicht. Beim 34:31 sicherte erst ein Touchdown 38 Sekunden vor Schluss das Weiterkommen, nachdem die Panthers im Schlussviertel selbst zweimal in Führung gegangen und Patzer der Rams ausgenutzt hatten. "Wir haben auf dem Weg einige Fehler gemacht, aber wir haben einen Weg gefunden, das zu gewinnen. Die Abwehr hat gesagt, wir machen das - und das haben sie", sagte Rams-Quarterback Matthew Stafford dem TV-Sender Fox. Mit welchem Gegner es die Rams in der Divisional Round zu tun bekommen, hängt von den weiteren Resultaten ab. Ohne Überraschungen steht ihnen ein Duell mit den Seattle Seahawks bevor, die als bestes Team der NFC in der ersten Runde ein Freilos hatten. Stafford liefert als es darauf ankommt Stafford, der am Ende auf drei Touchdown-Pässe und 304 Yards Raumgewinn nach Pässen kam, führte die Rams zu einem guten Start. Die Gäste lagen früh 14:0 vorn, die Panthers hatten keinen Zugriff auf die Partie. Nach der Halbzeit aber sorgten die Gastgeber für Stimmung in Charlotte und Spannung bis zum Schluss. Eine Interception von dem in Frankfurt am Main geborenen Verteidiger Mike Jackson ermöglichte die erste Führung der Panthers, danach war ein geblockter Punt die Grundlage für die erneute Führung zum 31:27. Dann aber warf Stafford einen perfekten Pass auf Colby Parkinson und der 27-Jährige machte auf engstem Raum den entscheidenden Touchdown perfekt. In den verbleibenden Sekunden sorgte die Abwehr aus Los Angeles dafür, dass die Panthers keinen Yard Raumgewinn mehr hatten und ihre Saison beendeten.