Früh im neuen Jahr gibt es traurige Nachrichten aus dem Reitsport. Drei Tiere sterben bei einem Wettkampf. Eine Behörde untersucht den Fall. Bei einem Renntag in der englischen Stadt Sunbury-on-Thames (nahe London) sind drei Pferde nach Unfällen gestorben. Das berichtet die BBC. Der sechsjährige Kalif Du Berlais stürzte und verletzte sich so schwer an der Schulter, dass er eingeschläfert werden musste. Das Pferd stand teilweise im Besitz des früheren Manchester-United-Trainers Sir Alex Ferguson. Trainer Paul Nicholls sprach von einem "traurigen Tag". Auch die Pferde Wertpol und Peso erlitten am Samstag tödliche Verletzungen. Beide Tiere konnten trotz tierärztlicher Versorgung nicht gerettet werden. Ein Sprecher der Veranstalter erklärte, das Wohlergehen der Pferde habe höchste Priorität und sprach den Besitzern ihr Beileid aus. Die British Horseracing Authority, die britische Aufsichtsbehörde für den Pferdesport, kündigte an, alle Vorfälle zu untersuchen. Es gebe bislang "keinen gemeinsamen Faktor", der zu den Unfällen geführt habe.