"Retten statt Rüsten" – Boot-Protest gegen Kriminalisierung der Seenotrettung von Flüchtlingen

1 monat vor


Janine Wissler, Spitzenkandidatin der Partei "Die Linke", brachte am Dienstag ein echtes Rettungsboot und Schwimmwesten vor das Verteidigungsministerium in Bonn, um die Kampagne ihrer Partei gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung durch NGOs und Zivilisten zu unterstützen. "Seenotrettung ist eigentlich eine staatliche Aufgabe, und das ist wirklich eine Katastrophe, dass so viele Menschen im Mittelmeer ertrinken", sagte Wissler und fügte hinzu: "Und was noch schlimmer ist, ist, dass sie Menschen, die versuchen, sie zu retten und sie aus dem Wasser holen, dass die, die Seenotretter statt Dank und Anerkennung denen auch noch Strafverfahren drohen." Die Situation verschlimmert sich, da viele Flüchtlinge gezwungen sind, alternative Routen zu benutzen, weil die europäischen Regierungen die Zugänge zu ihrem Territorium blockiert haben. "Dieses Jahr sind schon wieder knapp 1.400 Leute ertrunken im Zentralmittelmeer, von denen wir wissen. Aber dadurch, dass die zivile Seenotrettung von Europa blockiert wird und die staatliche Seenotrettung quasi eingestellt worden ist, gibt es andere Fluchtwege", sagte Dariush Beigui, der Kapitän der Iuventa, eines Rettungsschiffs, das von den italienischen Behörden gestoppt und beschlagnahmt worden war. Die Kandidatin der Linkspartei sagte, sie wolle Solidarität und Respekt gegenüber Zivilisten zeigen, die freiwillig die Rettungsarbeit leisten, die ihrer Meinung nach die Europäische Union leisten sollte. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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