Melanie Müller zeigte Hitlergruß: Jetzt meldet sie sich zu Wort

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Ein Video von Melanie Müller sorgt derzeit für Aufsehen. Bisher schwieg sie zu den Schlagzeilen. Doch nun wehrt sich die Ballermannsängerin.Zuerst waren es Männer auf einem ihrer Konzerte, die den Hitlergruß machten. Dann tauchte am Mittwoch ein Video auf, das schließlich Melanie Müller selbst dabei zeigen soll, wie sie die eindeutige Armbewegung ausführte. Die Frage, die nach diesen Aufnahmen zurückblieb: Inwieweit ist die Ballermann-Sängerin in rechte Kreise involviert? Auch weitere Hinweise könnten auf eine Verwicklung sprechen. Darüber können Sie hier Genaueres erfahren. Jetzt richtet sich die Sängerin erstmals nach den Schlagzeilen zu Wort und schiebt alle Verbindungen zum rechtsextremen Milieu von sich. In ihrem Statement auf ihrem Instagram-Account heißt es: "Das mediale Feuer, die unberechtigten Vorwürfe gegen mich, die Behauptung, ich mache mit Rechtsradikalen gemeinsame Sache und bewege mich im rechtsradikalen Umfeld, haben mich physisch und psychisch hart getroffen."Die ganze Situation zerre an ihr und sie sei angeschlagen – untermauern tut sie diese Aussage mit einem Foto von sich unter einer Bettdecke, Tee in der Hand, mit erschöpften Gesichtsausdruck. Die nächsten Tage werde sie sich zurückziehen und die Ereignisse verarbeiten. "Ich wiederhole noch einmal: Ich habe mit Rechtsradikalen oder nationalistischem Gedankengut nichts am Hut. Ich verurteile das aufs Schärfste." Mit ihren Worten adressiert sie die Schlagzeilen um ihre Person, die angeblichen Verbindungen zu Rechtsradikalen. Worüber sie in dem Statement schweigt: das Video, das sie beim angeblichen Ausführen des Hitlergrußes zeigt. Der "Bild" erklärte sie ihre Geste aber wie folgt: "Seit elf Jahren stehe ich auf der Bühne und mache immer diese Handbewegungen. Nicht aus rechtsradikalem Hintergrund, sondern Zicke-zacke-Zicke-Zacke, also genau so, wie ich es dort mache."Bleibt abzuwarten, wie die Behörden Müllers Handbewegung beurteilen werden. Denn wie Polizeisprecherin Marielle Koeckeritz dem Medium erklärt, seien Schritte eingeleitet worden: "Alle verfügbaren Aufnahmen von dem Abend werden vom Staatsschutz analysiert und die Beteiligten befragt."
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