Rom: Migranten fordern bessere Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft

4 monate vor


Am Dienstag zogen Hunderte von Wanderarbeitern in der Landwirtschaft durch die Straßen Roms, um gegen die Ausbeutung von Arbeitskräften zu protestieren und bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Eine Demonstrantin hielt einen Schild mit der Aufschrift "Würde für die schwarzen Landarbeiter, die in Italien ausgebeutet werden. Stoppt die Sklaverei!!! Black Lives Matter". Zunächst verhinderte die Bereitschaftspolizei ihren Marsch zum Parlament auf dem Palazzo Montecitorio. "Sie haben Angst vor dem hier, vor dem Spargel. Denn sie wissen sehr wohl, was dahintersteckt: Erschöpfung, Ausbeutung, Schweiß, Blut. Sie wissen es sehr gut. Und sie haben Angst, dass wir sie vor das Parlament bringen", sagte Aboubakar Soumahoro, Vorsitzender der Gewerkschaft Lega Braccianti. Migrantenbauern berichteten von schlechten Arbeitsbedingungen, wie z.B. einem Stundenlohn von 3 Euro pro Stunde. Außerdem sollen viele Arbeitgeber den Erntehelfern keinen Vertrag anbieten, trotz der Tatsache, dass viele von ihnen durchaus im Besitz von regulären Dokumenten seien. Es würden ihnen keine Sozialleistungen sowie kein Zugang zu Mahlzeiten während der Schicht angeboten. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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