Russlanddeutsche - unsere fremden Nachbarn? | SWR Doku

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Die 3,5 Millionen Russlanddeutschen sind seit dem Krieg gegen die Ukraine in den Fokus gerückt. Die SWR-Dokureihe "betrifft" fragt: Wer sind sie, welche Hoffnungen, Träume und politischen Vorstellungen haben sie? Die Russlanddeutschen haben die deutsche Staatsbürgerschaft, aber sind sie auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Aufgewachsen in Sibirien oder Kasachstan, u.a. als Spätaussiedler in den 1990er Jahren hierher gekommen, wollen sie sich nicht mehr länger dafür rechtfertigen müssen, dass sie Deutsche sind. Vielleicht die einzige Gemeinsamkeit, auf die sich die 3,5 Millionen Russlanddeutschen einigen können. Ansonsten scheint unter Russland-Deutschen alles möglich: Von homophoben AFD-Politiker:innen, die im russischen Fernsehen die Demokratie infrage stellen bis zur in Sibirien geborenen Vollzugsbeamtin Anastasia Dorogov, die den deutschen Staat im Knast von Adelsheim repräsentiert. Russland-Deutsche, die entweder alles dafür tun, um nicht als solche erkannt zu werden oder die sich, wie die Mannheimer Podcasterin Ira Peter, mutig gegen Putins Anhänger:innen stellen. Fest steht, dass Deutschlands zweitgrößte Einwanderergruppe für Klischees herhalten muss, deren Musterbeispiele wie Marrusja oder Irina man tatsächlich irgendwo in Gau-Algesheim oder Alzey trifft. Ob die Vorurteile gerechtfertigt sind, will "betrifft" herausfinden. Diese Doku von Andrea Lotter und Tetyana Detig aus der SWR-Reihe "betrifft" trägt den Originaltitel: Russlanddeutsche - unsere fremden Nachbarn?, Ausstrahlungsdatum: 13.7.22 #swrdoku #swr Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seitdem nicht aktualisiert. Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/c/SWRDoku Mehr Dokus finden Sie in unserem Kanal oder in der ARD Mediathek unter https://www.ardmediathek.de/swr/swr-dokumentationen/
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