Der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair will sich mit Elon Musk messen. Nach einem heftigen Austausch auf der Plattform X will er jetzt seine Muskeln spielen lassen. Der Streit zwischen SpaceX-Chef Elon Musk und dem Ryanair-Vorsitzendem Michael O'Leary geht in die nächste Runde. Nach einem heftigen Schlagabtausch auf der Plattform X hat der Ire jetzt angeboten, sich mit Musk im Armdrücken zu messen. Der Streit hatte begonnen, als O'Leary bekanntgab, das Musk-Netzwerk Starlink nicht in den Boeing 737 der Airline zu nutzen. Das habe unter anderem negative Auswirkungen auf die Aerodynamik der Flugzeuge, argumentierte der Manager. Musk wies O'Learys Aussagen zurück und erwog, Ryanair zu kaufen. Das wiederum beantwortete der Chef der Fluggesellschaft mit den Worten: "Musk weiß noch weniger über den Besitz von Fluggesellschaften als er über die Aerodynamik von Flugzeugen weiß." "Zwei alte Knacker, die Armdrücken machen" Als der Ryanair-Chef nun von der britischen Zeitung "Independent" gefragt wurde, ob er sich im Armdrücken gegen Musk beweisen wolle, bejahte er dies. "Ich denke, das ist eine großartige Idee. Ich denke, wir sollten Herrn Musk im Armdrücken herausfordern. Lass uns das wie zwei Idioten regeln: zwei alte Knacker, die Armdrücken machen oder einen Boxkampf austragen oder so etwas." Ryanair hatte in einer Werbeaktion Sitze für "Elon Musk und andere Idioten bei X" angeboten. Er wäre nicht der erste Streit in der Flugzeugindustrie, der körperlich beigelegt wird. 1992 forderte Herb Kelleher, Mitbegründer der Billigfluggesellschaft Southwest Airlines , einen anderen Luftfahrtchef zu einem öffentlichen Armdrücken in Dallas heraus, um einen Streit darüber beizulegen, wer den Slogan "Just plane smart" verwenden durfte. Er verlor zwar in drei Sätzen, der Streit wurde aber zu seinen Gunsten beigelegt. Elon Musk hatte vor zwei Jahren den Facebook-Gründer Marc Zuckerberg zu einem Ringkampf herausgefordert. Dieser hatte zwar zugestimmt, bis heute gibt es aber noch keinen Austragungsort und Termin.