Right Livelihood Awards: Vier Auszeichnungen für eine bessere Welt

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Der Right Livelihood Award wird im Deutschen häufig als "Alternativer Nobelpreis" bezeichnet. Der "Preis für die richtige Lebensweise", so in etwa die Übersetzung aus dem Englischen, wird von der Right Livelihood Award Foundation in Stockholm seit 1980 jährlich an Personen oder Organisationen vergeben. Der Zweck des Preises ist es, Menschen zu würdigen und zu unterstützen, die beispielhaft auf die dringlichsten Herausforderungen der Menschheit antworten. Unter den Preisträgerinnen und Preisträgern waren bislang Persönlichkeiten wie die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren und der US-Whistleblower Edward Snowden. Einer der Preise geht an eine Menschenrechtsverteidigerin aus der Ukraine. Heute wurde der Preis Oleksandra Matwijtschuk vom ukrainischen Zentrum für bürgerliche Freiheiten, den somalischen Menschenrechtsaktivistinnen Fartuun Adan und Ilwad Elman, der venezolanischen Kooperativen-Vereinigung Cecosesola und dem Afrikanischen Institut für Energie-Governance zugesprochen.  Das Preiskomitee würdigte Matwijtschuk "für den Aufbau nachhaltiger demokratischer Institutionen in der Ukraine und die Gestaltung eines Weges zur internationalen Strafverfolgung von Kriegsverbrechen". In einer vom Preiskomitee veröffentlichten Reaktion erklärte Matwijtschuk, die Auszeichnung sei in einer sehr dramatischen Phase der ukrainischen Geschichte "eine Geste der Unterstützung im Allgemeinen, und im Besonderen für meine Arbeit." Adan und Elman wurden für die "Förderung von Frieden, Entmilitarisierung und Menschenrechrechten in Somalia angesichts von Terrorismus und geschlechtsspezifischer Gewalt" ausgezeichnet. Die venezolanische Vereinigung von Kooperativen, Cecossola, wurde für den Aufbau "eines fairen und kooperativen wirtschaftlichen Modells als eine robuste Alternative zur profitorientierten Wirtschaft" geehrt. Das in Uganda beheimatete Afrikanische Institut für Energie-Governance (Afiego) wurde "für den mutigen Einsatz für Klimagerechtigkeit und die Rechte betroffener Gemeinden, die durch ausbeuterische Energieprojekte in Uganda verletzt werden" ausgezeichnet. Mehr zu den Preisträger:innen hier: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/right-livelihood-award-101.html Alle aktuellen Informationen und tagesschau24 im Livestream: https://www.tagesschau.de/ Alle Sendungen, Livestreams, Dokumentation und Reportagen auch in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/tagesschau
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