Schrecksekunde um Juri Knorr beim DHB-Sieg gegen Ägypten

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Die deutschen Handballer starten ihre Mission Heim-WM mit zwei Siegen. Warum ausgerechnet Juri Knorr die Stimmung trübt und warum die Handballer dem 10. Juni entgegenfiebern. Die deutschen Handballer haben auch das zweite Testspiel gegen Afrikameister Ägypten gewonnen und die Vorfreude ihrer Fans auf die Heim-WM im Januar weiter gesteigert. Drei Tage nach dem durchwachsenen Auftritt in Dortmund setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason trotz einer erneut fehlerhaften Leistung in Bremen mit 34:33 (19:13) durch. Bester Werfer war Julian Köster mit sechs Toren. Sorge bereitete Spielmacher Juri Knorr , der das Parkett schon früh angeschlagen verlassen musste und das Spielgeschehen in der Folge weitgehend als Zuschauer verfolgte. Zwei Tests gegen den Weltmeister warten Im Mai kommt die deutsche Mannschaft wieder zusammen. Vor der fünfmonatigen Sommerpause, in der voraussichtlich auch Gislasons Zukunft geklärt wird, steht die Neuauflage des Olympia- und EM-Finals auf dem Programm. Am 15. Mai gastiert Deutschland bei Weltmeister Dänemark in Kopenhagen, zwei Tage später folgt das Rückspiel in Köln. Weiterer Höhepunkt des Sommers ist für den DHB am 10. Juni die Auslosung der Vorrundengruppen für die Heim-WM im Januar. Deutschland startet seine Gold-Mission in München, bevor zur Hauptrunde der Umzug nach Köln folgt. Nach der WM läuft Gislasons Vertrag aus. Der Isländer will weitermachen. DHB-Profi fehlt aus privaten Gründen Auch ohne Rückraumspieler Marko Grgic (Infekt) und Timo Kastening, der aus privaten Gründen kurzfristig abgereist war, knüpfte der Gastgeber nahtlos an seine Offensiv-Gala vom Donnerstag an. Allein in den ersten zehn Minuten erzielte der EM-Zweite neun Tore - drei davon gingen auf das Konto von Spielmacher Knorr, der den Rest der Halbzeit nur von der Seitenlinie aus beobachtete. Der 25-Jährige schien sich am Bein verletzt zu haben, wurde behandelt und verzog immer wieder sein Gesicht. Den Job des Torjägers übernahmen nun Kapitän Johannes Golla und Miro Schluroff, der mit seinen Hochgeschwindigkeitswürfen aus dem Rückraum immer wieder erfolgreich war. In der Abwehr harmonierten Matthes Langhoff und Tom Kiesler im Zusammenspiel mit Torhüter David Späth, dank dessen Paraden die deutsche Führung auf sechs Tore (19:13) anwuchs. Der deutsche Vorsprung schrumpft Nach dem Wechsel machte Späth für DHB-Neuling Lasse Ludwig von den Füchsen Berlin Platz. Obwohl Knorr für wenige Minuten wieder aufs Feld zurückkehrte, schrumpfte der deutsche Vorsprung innerhalb von drei Minuten auf 20:17. Die Abwehr der Ägypter stand nun deutlich kompakter und zwang die DHB-Profis um Julian Köster in dieser Phase zu vielen Fehlpässen. Gislasons Miene verdunkelte sich, als seine Mannschaft rund zehn Minuten vor Spielende nur noch mit 26:25 führte. Die fehlerhafte deutsche Schlussphase fungierte dabei nicht als Stimmungsaufheller, auch wenn Deutschland den knappen Sieg dank Geburtstagskind Lukas Mertens und weiteren Paraden von Späth ins Ziel rettete.
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