Senator Paul nimmt US-Außenminister Blinken wegen Drohnen-Mord in die Mangel

3 tage vor


US-Außenminister Antony Bn hat am Dienstag vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats versucht, den Fragen von Senator Rand Paul über einen Drohnenangriff, bei dem angeblich ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation in Kabul getötet wurde, auszuweichen. Dies gelang ihm aber nicht, denn er musste zugeben, dass er es nicht weiß und der Angriff noch untersucht werde, nachdem Paul ihn in die Mangel genommen hatte. Auf die Frage von Paul, ob bei dem Angriff am 29. August ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation oder ein ISIS-K-Agent getötet wurde, sagte Bn am Dienstag in einer Senatsanhörung aus, dass die US-Regierung den Vorfall prüfe und "eine vollständige Bewertung in Kürze erfolgen wird". Paul hakte nach: "Sie wissen es also nicht oder wollen es uns nicht sagen?" Woraufhin Bn gestand: "Äh, ich weiß es nicht, weil wir es gerade überprüfen", sagte Bn. Die Aussage Bns brachte Paul dazu, die US-Drohnenangriffe zu verurteilen. "Man sollte meinen, dass man, bevor man jemanden mit einer Predator-Drohne abschießt, weiß, ob es sich um einen Entwicklungshelfer oder ein IS-Mitglied handelt. Die Sache ist die, dass es nicht nur um Euch geht, sondern um die ganze Regierung. Die Obama-Regierung hat Hunderte und Aberhunderte von Menschen mit Drohnen getötet, und die Sache ist die, dass es Rückschläge gibt." Bei dem Drohnenangriff sollen auch sieben Kinder getötet worden sein. Laut Paul schaffe genau dieses Töten von Unschuldigen neue Terroristen. "Wenn das stimmt und keine Propaganda ist, dann haben Sie vielleicht Hunderte oder Tausende neuer potenzieller Terroristen geschaffen, weil Sie die falschen Leute bombardiert haben. Wir können nicht erst eine Untersuchung durchführen, nachdem wir Menschen getötet haben. Wir müssen eine Untersuchung durchführen, bevor wir Menschen töten." Das Pentagon hatte behauptet, dass der Drohnenangriff auf ein IS-Mitglied abzielte, der einen Anschlag vorbereitete. Die weiteren Menschen seien womöglich durch eine zweite Explosion gestorben, die durch den mutmaßlichen Sprengstoff im Auto des vermeintlichen Attentäters ausgelöst wurde. Paul kritisierte außerdem aufs Schärfste, dass die Biden-Regierung bei ihrem Abzug aus Afghanistan den Taliban, die die USA bekämpften und nun die Kontrolle über Afghanistan zurückerlangt haben, Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar hinterlassen haben und sprach von einer "kolossalen Inkompetenz". Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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