"Sie haben unsere Gesundheit in ihren Händen!" – Klimaaktivisten erhöhen Druck auf Kanzlerkandidaten

2 monate vor


Seit dem 30. August befinden sich sechs Aktivisten in Berlin im "Hungerstreik für Klimagerechtigkeit". Sie möchten damit die Kanzlerkandidaten zu Gesprächen über Klimaschutz zwingen. Kernthema sei für sie, dass der Weltklimarat "uns noch drei Jahre gibt, um einen Kurswechsel zu schaffen", deshalb müsse es statt grüner Lippenbekenntnisse endlich Handlungen geben, um den Planeten zu retten. Nachdem am Dienstag ein 27-Jähriger kurzzeitig das Bewusstsein verloren hatte, zeigte sich die Bundesregierung besorgt und appellierte an die Aktivisten, sich nicht selbst zu gefährden. Die Grünen veröffentlichten einen gemeinsamen Appell aller drei Kanzlerkandidaten, in dem sie die Aktivisten aufforderten, ihren Hungerstreik zu beenden. Dann seien sie auch zu persönlichen Gesprächen mit ihnen bereit – nach der Wahl, einzeln und nicht öffentlich. "Das ist natürlich nicht akzeptabel, weil den Diskurs aus der Öffentlichkeit rauszuhalten über den Klimakollaps, das ist ja nicht unser Anliegen", kommentiert Klimaaktivist Henning Jeschke den Appell und fügt hinzu, der Hungerstreik werde fortgesetzt, bis es zu einem "ehrlichen Gespräch" mit den drei Kanzlerkandidaten gekommen sei. "Die drei müssen überlegen: Sie haben unsere Gesundheit in ihren Händen (...) Wollen sie wirklich das Zeichen an die junge Generation senden, dass sie nicht einmal bereit sind, in ein Gespräch mit denen zu treten, die eine Zukunft haben wollen", gibt Jeschke zu bedenken, der am Donnerstag den 18. Tag im Hungerstreik war. Vorausgesetzt, er hat genügend Wasser und ist gesund, kann ein Mensch maximal drei Monate ohne Nahrung überleben. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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