Skispringen: Ema Klinec landete "bewusstlos in einer Herzklinik"

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Monatelang fehlte Ema Klinec auf der Schanze. Jetzt hat die Skispringerin die dramatischen Hintergründe öffentlich gemacht. Die slowenische Skispringerin Ema Klinec hat in einem Beitrag in den sozialen Medien ihre gesundheitlichen Probleme öffentlich gemacht. "Es ist nicht gerade der beste Zeitpunkt, darüber zu schreiben, aber nach einer Zahnoperation kam es zu einer Infektion", erklärte die 27-Jährige bei Instagram. "Ich wollte an einer zweitägigen Tournee teilnehmen, landete aber stattdessen bewusstlos in einer Herzklinik." Klinec ging zuletzt bei einem Testspringen im italienischen Predazzo im September an den Start. Seitdem war es still um die ehemalige Weltrekordhalterin geworden, auch aus dem slowenischen Team gab es keine konkreten Angaben zu ihrem Verbleib. Inzwischen hat sich Klinec stabilisiert. "Nach zwölf Tagen im Krankenhaus fühlte ich mich besser und konnte wieder normal gehen. Ich bin dankbar für die medizinische Unterstützung und allen, die mir geholfen haben", schrieb sie weiter. Ungeachtet der gesundheitlichen Rückschläge blickt die Weltmeisterin von 2021 nun wieder nach vorn: Bereits in der kommenden Woche wolle sie das Training aufnehmen, um "zu sehen, wie mein Körper reagiert". Ihren slowenischen Teamkollegen, die sich auf die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo im Februar vorbereiten, übermittelte sie ihre besten Wünsche. Ema Klinec wurde 2021 Weltmeisterin und hatte 2023 mit einem Sprung auf 226 Meter den damaligen Weltrekord im Frauenskispringen aufgestellt. Diese Weite wurde inzwischen übertroffen.
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