Islamisten belagern Regierungsgebäude in Somalia: Mindestens sechs Tode

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Al-Shabaab-Kämpfer haben in Mogadischu den Sitz der Regionalregierung gestürmt, es gibt Tote. Die Situation konnte erst nach sechs Stunden unter Kontrolle gebracht werden.In der somalischen Hauptstadt Mogadischu hat ein Selbstmordattentäter am Sonntag ein mit Sprengstoff beladenes Auto in das Tor eines Regierungsgebäudes gerammt. Anschließend hätten bewaffnete Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab den Sitz der Regionalregierung gestürmt, in der sich unter anderem das Büro des Bürgermeisters von Mogadischu und des Gouverneurs der umliegenden Region Benadir befinde, sagte Polizist Mohamed Dahir der Deutschen Presse-Agentur.Die Terroristen hätten um sich geschossen, so Dahir. Es seien mindestens sechs Menschen getötet worden, darunter zwei Sicherheitskräfte, drei Zivilisten und der Selbstmordattentäter. Der Bürgermeister sowie zahlreiche weitere Beamte seien von Sicherheitskräften evakuiert worden, sagte Dahir weiter.Die mutmaßlichen Terroristen belagerten das Gebäude bis Sonntagabend jedoch weiter. Erst nach sechs Stunden konnte der Angriff beendet werden. Alle sechs Angreifer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab seien getötet worden, teilte das Informationsministerium am Sonntagabend mit."Sicherheitskräfte kämpfen noch immer gegen die Terroristen""Unsere Sicherheitskräfte kämpfen noch immer gegen die Terroristen", sagte der stellvertretende Bürgermeister Mohamed Yaboh. Es würden demnach bis zu sieben Al-Shabaab-Kämpfer in dem Gebäude vermutet. Die Terrormiliz reklamierte die Tat über den Radiosender Andalus für sich.Der Krisenstaat am Horn von Afrika mit etwa 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren von Terroranschlägen und anderen Gewalttaten erschüttert, insbesondere durch Al-Shabaab. Seit mehreren Monaten geht die Regierung mit einer militärischen Offensive gegen Al-Shabaab vor. Die Regierung konnte dabei weite Teile Zentralsomalias zurückerobern. Gleichzeitig intensivieren die Extremisten die Frequenz ihrer Anschläge.
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