Dieses dreistündige Sandalen-Epos gehörte 1961 zu den großen Oscar-Gewinnern: "Spartacus" wurde mehrfach ausgezeichnet und ist heute ein Klassiker der Filmgeschichte. Stanley Kubrick, bekannt für Werke wie "Shining", "Barry Lyndon" und "Clockwork Orange", zählt zu den bedeutendsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts. 1960 inszenierte der britische Regisseur das monumentale Epos "Spartacus", das auch für Schauspieler Kirk Douglas einen Wendepunkt in seiner Karriere markierte. Darum geht es in "Spartacus" Sklave Spartacus (Kirk Douglas) schuftet unter unmenschlichen Bedingungen im Steinbruch. Sein starker Wille und seine rebellische Art erschweren ihm das Leben unter römischer Aufsicht. Als der Sklavenhändler Batiatus (Peter Ustinov) ihn kauft, ändert sich sein Schicksal. In Gladiatorenkämpfen soll Spartacus gegen Fremde antreten und bis zum blutigen Ende siegen. Doch die geforderte Gewalt und der Hass widersprechen seinen Prinzipien. Gemeinsam mit anderen Gefangenen und versklavten Gladiatoren zieht Spartacus gegen den römischen Senator Crassus (Laurence Olivier) in die Schlacht. So sehenswert ist "Spartacus" Die Auszeichnungen des renommierten Organisation "American Film Institute" reflektieren die künstlerische Bedeutung des Films: 2007 landete er auf Platz 81 der Liste der "100 besten Filme aller Zeiten" und auf Platz 62 der Liste der "100 besten Thriller aller Zeiten". Kirk Douglas' Darstellung des Spartacus erreichte Rang 22 der Liste der "50 größten Kinohelden aller Zeiten". Zudem belegt "Spartacus" Platz fünf der Liste der "10 größten Leinwandepen aller Zeiten". 2017 wurde er in das National Film Registry aufgenommen. Auch die Presse feierte den Film: Auf der Bewertungsplattform "Rotten Tomatoes" erhält der Film 93 Prozent Kritikerlob und 87 Prozent Publikumszuspruch. Die Filmdatenbank "IMDB" vergibt 7,9 von 10 Punkten. "Spartacus" läuft am Sonntag, den 5. April 2026, um 20.15 Uhr auf Arte . Wer das epische Werk von Stanley Kubrick im TV verpasst, kann ihn bei Magenta TV leihen oder kaufen. Noch kein Abo? Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und WOW zum Vorteilspreis in einem Abo . Zahlreiche Auszeichnungen für den Historienfilm Kubrick erlebte einen wahren Preisregen, nachdem der Film 1960 in die Kinos kam. 1961 erhielt er vier Oscars: "Bester Männlicher Nebendarsteller" (Peter Ustinov), "Bestes Szenenbild", "Beste Kamera" und "Bestes Kostümdesign". Zudem war der Film für "Bester Schnitt" und "Beste Filmmusik" nominiert. 1961 gab es eine BAFTA-Nominierung für den besten Film und einen Golden Globe als "Bester Film". Weitere Golden Globe-Nominierungen folgten in den Kategorien "Bester Hauptdarsteller" (Laurence Olivier), "Beste Regie" (Stanley Kubrick) und "Bester Nebendarsteller" (Woody Strode und Peter Ustinov). Aufwendige Dreharbeiten über mehrere Monate Laut dem Online-Magazin "mentalfloss. com" dauerten die Dreharbeiten 167 Tage. Über 10.500 Menschen waren beteiligt, und Unfälle waren keine Seltenheit. Hauptdarsteller Kirk Douglas blieb sogar stundenlang ans Kreuz gefesselt, während das Team Mittagspause machte, wie Schauspielerin Jean Simmons der britischen Tageszeitung "Daily Mail" berichtete. Die Stimmung am Set war angespannt, besonders zwischen Charles Laughton und Laurence Olivier. Sir Peter Ustinov erzählte dem Kulturmagazin "The Strand Magazine": "Aus irgendeinem Grund – wie bei Tieren eben – konnten sie sich einfach nicht ausstehen. Wenn zwei Hunde sich gegenseitig anknurren, fragt man nicht wirklich nach dem Grund, man akzeptiert es einfach."