SPD: Lars Klingbeil überrascht! "Je länger er redete, desto mehr sagte er, was er wirklich denkt!" SPD-Chef Lars Klingbeil und seine Co-Vorsitzende Bärbel Bas wollen trotz der Wahlschlappe in Rheinland-Pfalz ihre Ämter weiterführen. "Wir werden die zweitgrößte Regierungspartei nicht ins Chaos stürzen", sagte Parteichef Lars Klingbeil am Montag nach einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. Das gesamte Präsidium sei sich einig gewesen, jetzt über Inhalte und Strategie zu reden. Der Fokus müsse auf Reformen für das Land liegen, insbesondere auf einer Entlastung der Bürger durch eine Einkommensteuerreform, nicht auf das Austauschen von Köpfen. Bas machte deutlich, man müsse auf die Niederlagen reagieren. "Wir erwarten aber auch, dass die SPD sich jetzt nicht in Selbstzerfleischung ergeht." Lange Personaldebatten führten in dieser Situation nicht weiter. Am Freitag will die SPD aber die Parteispitze, die SPD-Ministerpräsidenten und die Kommunalpolitiker noch einmal für eine breite Debatte zusammenrufen. Bei der Landtagswahl hatte die SPD in Rheinland-Pfalz herbe Verluste erlitten. Der dortige Spitzenkandidat Alexander Schweitzer nahm an der Pressekonferenz in Berlin entgegen ersten Planungen nicht teil. Er hatte am Sonntagabend die Bundespartei für die Niederlage verantwortlich gemacht. Klingbeil selbst hatte am Wahlabend noch erklärt, er erwarte eine Personaldebatte und "drücke sich nicht weg". Er hatte damit Spekulationen über einen möglichen Wechsel an der Parteispitze ausgelöst. Als mögliche Nachfolger gehandelte Politiker, Verteidigungsminister Boris Pistorius und die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, hatten jedoch umgehend deutlich gemacht, nicht zur Verfügung zu stehen. BAS UND KLINGBEIL: IN WIRTSCHAFTSKRISE NACH VORN GUCKEN Man müsse nun nach vorne blicken, machten Bas und Klingbeil in ihrer gemeinsamen Pressekonferenz klar. Die SPD werde davon profitieren, "wenn wir klare Sprache sprechen, wenn wir genau sagen, wo wir hingehen und wenn wir schnell sind", sagte Klingbeil. Er verwies auf Regierungskommissionen, die ihre Ergebnisse liefern würden. Bas forderte eine "gemeinsame Aktion" mit der Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgebern, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Klingbeil sprach von "Herkulesaufgaben". Er warnte vor den wirtschaftlichen Risiken. "Wir können in eine dramatische Lage reinschlittern, die selbst diesen wirtschaftlichen Aufschwung, den wir gerade leicht sehen konnten, gefährdet." Tausende Industriearbeitsplätze seien bedroht, zudem müsse der Sozialstaat modernisiert werden. Klingbeil kündigte harte Debatten mit der Union über die Reformen an: Deren Vorstellung, die Menschen seien faul und sollten mehr arbeiten, sei nicht der Weg der Sozialdemokraten. Wer glaube, durch weniger Sozialstaat mehr Wirtschaftswachstum zu erzielen, verfolge Konzepte aus den 90er Jahren. #spd #klingbeil #weltnachrichtensender Abonniere den WELT YouTube Channel https://www.youtube.com/WELTVideoTV WELT DOKU Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzreporter Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://www.instagram.com/welt.nachrichtensender/ WELT auf Instagram https://www.instagram.com/welt/ In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für euer Verständnis – das WELT-Team Video 2026 erstellt
SPD: Lars Klingbeil überrascht! "Je länger er redete, desto mehr sagte er, was er wirklich denkt!"
SPD: Lars Klingbeil überrascht! "Je länger er redete, desto mehr sagte er, was er wirklich denkt!" SPD-Chef Lars Klingbeil und seine Co-Vorsitzende Bärbel Bas wollen trotz der Wahlschlappe in Rheinland-Pfalz ihre Ämter weiterführen. "Wir werden die zweitgrößte Regierungspartei nicht ins Chaos stürzen", sagte Parteichef Lars Klingbeil am Montag nach einer Sitzung des Parteipräsidiums in Berlin. Das gesamte Präsidium sei sich einig gewesen, jetzt über Inhalte und Strategie zu reden. Der Fokus müsse auf Reformen für das Land liegen, insbesondere auf einer Entlastung der Bürger durch eine Einkommensteuerreform, nicht auf das Austauschen von Köpfen. Bas machte deutlich, man müsse auf die Niederlagen reagieren. "Wir erwarten aber auch, dass die SPD sich jetzt nicht in Selbstzerfleischung ergeht." Lange Personaldebatten führten in dieser Situation nicht weiter. Am Freitag will die SPD aber die Parteispitze, die SPD-Ministerpräsidenten und die Kommunalpolitiker noch einmal für eine breite Debatte zusammenrufen. Bei der Landtagswahl hatte die SPD in Rheinland-Pfalz herbe Verluste erlitten. Der dortige Spitzenkandidat Alexander Schweitzer nahm an der Pressekonferenz in Berlin entgegen ersten Planungen nicht teil. Er hatte am Sonntagabend die Bundespartei für die Niederlage verantwortlich gemacht. Klingbeil selbst hatte am Wahlabend noch erklärt, er erwarte eine Personaldebatte und "drücke sich nicht weg". Er hatte damit Spekulationen über einen möglichen Wechsel an der Parteispitze ausgelöst. Als mögliche Nachfolger gehandelte Politiker, Verteidigungsminister Boris Pistorius und die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, hatten jedoch umgehend deutlich gemacht, nicht zur Verfügung zu stehen. BAS UND KLINGBEIL: IN WIRTSCHAFTSKRISE NACH VORN GUCKEN Man müsse nun nach vorne blicken, machten Bas und Klingbeil in ihrer gemeinsamen Pressekonferenz klar. Die SPD werde davon profitieren, "wenn wir klare Sprache sprechen, wenn wir genau sagen, wo wir hingehen und wenn wir schnell sind", sagte Klingbeil. Er verwies auf Regierungskommissionen, die ihre Ergebnisse liefern würden. Bas forderte eine "gemeinsame Aktion" mit der Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgebern, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Klingbeil sprach von "Herkulesaufgaben". Er warnte vor den wirtschaftlichen Risiken. "Wir können in eine dramatische Lage reinschlittern, die selbst diesen wirtschaftlichen Aufschwung, den wir gerade leicht sehen konnten, gefährdet." Tausende Industriearbeitsplätze seien bedroht, zudem müsse der Sozialstaat modernisiert werden. Klingbeil kündigte harte Debatten mit der Union über die Reformen an: Deren Vorstellung, die Menschen seien faul und sollten mehr arbeiten, sei nicht der Weg der Sozialdemokraten. Wer glaube, durch weniger Sozialstaat mehr Wirtschaftswachstum zu erzielen, verfolge Konzepte aus den 90er Jahren. #spd #klingbeil #weltnachrichtensender Abonniere den WELT YouTube Channel https://www.youtube.com/WELTVideoTV WELT DOKU Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzreporter Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://www.instagram.com/welt.nachrichtensender/ WELT auf Instagram https://www.instagram.com/welt/ In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für euer Verständnis – das WELT-Team Video 2026 erstellt













