Spritpreise Berlin: Benzinpreis explodiert – so teuer ist Tanken in Berlin

latest news headlines 4 std vor
Flipboard
Der Krieg im Iran treibt den globalen Ölpreis in die Höhe. Auch bei uns wird Tanken immer teurer. Wo man in Berlin noch günstigen Sprit bekommt. Wer am Mittwoch sein Auto volltanken möchte, muss tief in die Tasche greifen. Nach dem militärischen Angriff der USA und Israels auf den Iran ist der Ölpreis weltweit in die Höhe geschossen. Das macht sich auch an Berliner Zapfsäulen bemerkbar: Der Preis für einen Liter Sprit hat zur Mitte der Woche sogar die magische Marke von zwei Euro überschritten – und das deutlich. An der Esso-Tankstelle am Kronprinzessinnenweg in Zehlendorf lag der Preis für einen Liter E10-Kraftstoff am Mittwoch bei 2,449 Euro. Diesen Wert teilte das Portal benzinpreis.de auf t-online-Anfrage mit. Stand der Angaben ist Mittwoch um 12.05 Uhr. In die angegebenen Werte flossen die Preise an den Zapfsäulen aller geöffneten Tankstellen Berlins ein. Am günstigsten kommt demnach weg, wer bei Elan oder Hem auf dem Adlergestell tankt. Dort kostet der Liter E10 jeweils 1,829 Euro. Benzinpreis explodiert – günstigste Preise auf dem Adlergestell Auch der Liter Super (E5) ist mit 2,509 Euro bei Esso im Kronprinzessinnenweg am teuersten. Dasselbe gilt für Diesel, der im Kronprinzessinnenweg 2,499 Euro je Liter kostet. Am günstigsten ist der Liter Super an der Union-Zapfstelle auf dem Adlergestell in Schöneweide sowie an der nahegelegenen Elan-Tankstelle mit jeweils 1,879 Euro. Am wenigsten für einen Liter Diesel bezahlen Autofahrer mit 1,889 Euro bei Star auf dem Adlergestell. Krieg im Nahen Osten: Benzinpreis in Berlin stark angestiegen Seit der Konflikt im Nahen Osten am Samstag eskaliert ist, steigen die Preise für Öl und in der Folge auch für Sprit und Heizöl. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Straße von Hormus. Durch dieses Nadelöhr vor der Küste des Irans fährt rund ein Fünftel der globalen Öltransporte. Jede Störung dort kann die Energiepreise steigen lassen. Der Iran hat den Schiffsverkehr als Reaktion auf die Angriffe eingeschränkt. Der Ölpreis ist zusammen mit dem Dollarkurs der wichtigste Treiber für Veränderungen beim Spritpreis. Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie wies auch darauf hin, dass der Nahe Osten derzeit auch als Lieferant von fertigem Kraftstoff, insbesondere Diesel, teilweise ausfalle. Versorgungsengpässe seien aber nicht zu befürchten, weder bei Benzin und Diesel, noch bei Heizöl oder Flugkraftstoff, hieß es zuletzt. Deutschland beziehe sein Rohöl aus rund 30 Ländern. Hauptlieferländer sind demnach Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien.
Aus der Quelle lesen