Die Glätte in Berlin wurde dem Ex-"Tagesschau"-Sprecher zum Verhängnis. Nach einem Sturz findet Jan Hofer klare Worte. Ex-"Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer ist auf einem vereisten Gehweg in Berlin gestürzt und hat sich dabei am Kopf verletzt. "So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie ich da lag", berichtet der 76-Jährige auf Instagram. Nach dem Sturz verlor er das Bewusstsein. In dieser gefährlichen Situation kam ihm moderne Technik zur Hilfe. Hofers Apple Watch erkannte den Notfall und alarmierte automatisch den Rettungsdienst. Die Helfer waren laut Hofer "innerhalb von Minuten" zur Stelle und führten direkt eine erste Untersuchung durch. Der TV-Moderator zeigt sich beeindruckt von der schnellen Hilfe und bezeichnet die Reaktion des Rettungsdienstes als "sensationell". Inzwischen gehe es ihm wieder besser, teilt er seinen Followern mit. Doch neben der Dankbarkeit für die Rettung äußert Hofer auch deutliche Kritik an der Situation auf Berlins Gehwegen. Mit bitterem Unterton richtet er ein spezielles "Dankeschön" an den Naturschutzbund: "Dafür, dass sie es möglich machen, dass die Bäume nicht beschädigt werden, dafür die Menschen aber stürzen und sich Gehirnerschütterungen und Knochenbrüche einfangen. Herzlichen Dank!" Ausgesorgt dank der "Tagesschau"? Jan Hofer spricht über seine Rente Sie waren bis 1996 ein Paar: Jan Hofers Ex-Frau ist eine berühmte Schlagersängerin Hintergrund ist eine erfolgreiche Klage des Nabu gegen die Allgemeinverfügung des Berliner Senats zum Einsatz von Tausalz. Die Folge: Viele Gehwege in der Hauptstadt gleichen seit Wochen gefährlichen Eisflächen. "Solche Eisflächen habe ich noch nie erlebt. Unglaublich, was dort möglich ist!", kommentiert ein Instagram-Nutzer unter Hofers Beitrag. Die Reaktionen auf Hofers Post fallen überwiegend zustimmend aus. "Toll, dass sich das ein Prominenter getraut hat zu sagen", schreibt eine Userin. Andere berichten von ähnlichen Erfahrungen, nicht nur in Berlin, sondern auch in Hamburg . Ein weiterer Kommentar fasst die Kritik zusammen: "Hauptsache, man denkt an die Bäume, der Mensch kann sich ja alle Knochen brechen." Allerdings gibt es auch andere Stimmen. "Es bringt doch nichts, den Nabu hier zu verhöhnen. Da suchen Sie sich leider den falschen Blitzableiter", entgegnet ein Kommentator und betont, die Naturschutzorganisation habe lediglich geltendes Recht umgesetzt.