Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die "Tatort"-Folge diese Woche führt nach München. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in "Unvergänglich, Teil 1" Sonntagabend, 5. April 2026 , um 20.15 Uhr, zeigt die ARD den neuen "Tatort" aus München . Die Kollegen Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) ermitteln in ihrem letzten Fall vor dem Ruhestand mit dem Titel " Unvergänglich, Teil 1 ". Darum geht es in "Tatort": "Unvergänglich, Teil 1" Nach Jahrzehnten der Zusammenarbeit stehen die Kommissare Batic und Leitmayr wenige Tage vor dem Ruhestand, als in den U-Bahn-Katakomben eine Leiche gefunden wird. Die Frauenleiche ist verbrannt, kaum identifizierbar und stellt die Ermittler auf die Probe. Bald kommen sie auf die Spur eines Täters, der wie ein Phantom durch München geistert und es auf junge Frauen abgesehen zu haben scheint. Als ihr jüngerer Kollege Hammermann die Identität der Leiche herausfinden kann, bringt das die Ermittlungen voran. Anhand der letzten Air B&B Adresse des Opfers, können Batic und Leitmayr erste Verdächtige ausmachen und die Geschehnisse stückweise rekonstruieren. Noch mehr Hilfe bekommt das Duo durch eine Bekannte, die inzwischen beim FBI ist und ein Täterprofil erstellen kann. Trotzdem bleiben große Teile eine Rätsel und den beiden läuft die Zeit davon. Für Batic und Leitmayr ist der Fall sowohl ein Wettlauf gegen die Zeit aber auch der emotionale Abschied aus ihrem Beruf und ihrer Zusammenarbeit. Umso stärker ist ihr Wunsch, den Fall zum Abschluss zu bringen, bevor die Rente und ein völlig neues Leben ruft. Aber der Fall wird immer gefährlicher und immer wieder müssen sie an das Klischee vom Ermittler denken, der beim letzten Fall erschossen wird... Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: "Tatort" aus München : "Unvergänglich, Teil 2" – Montag, 6. April, um 20.15 Uhr "Tatort" aus Köln : "Showtime" – Sonntag, 12. April, um 20.15 Uhr "Tatort" aus dem Schwarzwald : "Innere Angelegenheiten" – Montag, 19. April, um 20.15 Uhr Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR . Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel 7 bis 10 Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.