Til Schweiger bekommt nach 12 Jahren 480.000 Euro von der Versicherung

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Im Sommer 2014 gab es in Til Schweigers Berliner Wohnung einen Wasserschaden. Erst jetzt bekommt der Schauspieler seinen Schadensersatz. Doch das Warten hat sich gelohnt. Zwölf Jahre lang wartete Til Schweiger auf eine Entscheidung. Nun hat das Landgericht München geurteilt: Seine Hausratsversicherung muss zahlen – und zwar rund 480.000 Euro. Im Sommer 2014 riss in dem Berliner Mehrfamilienhaus in der Yorckstraße (die Straße verbindet Kreuzberg und Schöneberg), in dem der Schauspieler eine 200-Quadratmeter-Wohnung besitzt, ein Leitungsrohr. 10.000 Liter Wasser überfluteten die Räume. Als die ersten Schäden beseitigt wurden, brach bei der Wiederinbetriebnahme der Heizung ein Feuer aus. "Und dann war er auf einmal weg": Alte Freunde wenden sich von Til Schweiger ab Er nahm eine lange Auszeit: Til Schweiger feiert Comeback auf dem roten Teppich Schweigers Hausratsversicherung, die Hiscox, habe ihn mit einer "lächerlich kleinen Summe" abgespeist. Das berichten nun mehrere Branchenmagazine wie "VersicherungsJournal.de" oder "VersicherungswirtschaftHeute" sowie die "Bild"-Zeitung. In den folgenden Jahren untersuchten demnach mehrere Gutachter die Wohnung. 2019, als alle Schäden und ihre Ursachen ermittelt waren, reichte der Schauspieler Zivilklage beim Landgericht München ein, da die Hiscox dort ihren Sitz hat. Schweiger forderte rund 640.000 Euro Ursprünglich forderte Schweiger knapp 160.000 Euro mehr als das Gericht ihm nun zusprach. Er habe die Wohnung nach den Schäden generalsanieren müssen: Fußboden, Heizung, Sanitäranlagen, Küche, Wände und Einbauschränke. Hinzu kämen Entsorgungs- und Planungskosten. Das Gericht erkannte jedoch nur einen Teil der geltend gemachten Posten als erwiesen an und verurteilte die Versicherung zur Zahlung von 385.929,57 Euro. Inklusive Zinsen kommt Schweiger auf rund 480.000 Euro. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Til Schweiger, der mittlerweile größtenteils auf Mallorca lebt, kommentierte den Ausgang des Rechtsstreits auf Nachfrage der "Bild"-Zeitung knapp mit den Worten: "Endlich! Hat auch lang genug gedauert!"
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