Trotz Wohnungsnot: Warum Immobilien vom Bund seit Jahren weiter leer stehen | Umschau | MDR

latest news headlines 10 std vor
Flipboard


📺 "MDR Umschau" in der ARD Mediathek: https://www.mdr.de/s/umschauardmediathek Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, besonders in Großstädten. Auch der Bund tritt als Vermieter auf und besitzt rund 38.000 Wohnungen. Doch statt mit gutem Beispiel voranzugehen, passiert das Gegenteil: Ausgerechnet der Staat zeigt, wie schlecht man mit dringend benötigtem Wohnraum umgehen kann. 13 Prozent der Wohnungen im Bundesbesitz stehen leer. Viele der bundeseigenen Wohnungen, die vermietet werden könnten, sind laut Bundesfinanzministerium sanierungsbedürftig, weil jahrelang nur das Notwendigste für den Erhalt unternommen wurde. Es liege "oftmals ein aufwändiger Grundsanierungsbedarf" vor, erklärt das Bundesfinanzministerium auf MDR-Anfrage. Dies liege auch an einer Neuausrichtung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, denn diese sei bis 2018 strategisch auf den Verkauf ihrer Liegenschaften ausgerichtet gewesen. Das begründe den hohen Wohnungsleerstand, die Wohnungen seien dadurch auch von jahrelanger Nichtnutzung gezeichnet. Für Abhilfe solle auch ein bereits 2024 initiiertes Leerstandabbauprogramm sorgen, so das Bundesfinanzministerium. Das Ziel: bis zum Jahresende den Leerstand auf ein marktübliches Niveau zu reduzieren. "Rund 3.000 Wohnungen, die aufgrund ihres Zustandes nicht vermietbar sind, sollen schnellstmöglich wieder dem Wohnungsmarkt zugeführt werden", erklärt die BImA auf ihrer Homepage. #umschau #wohnungsnot #immobilienmarkt
Aus der Quelle lesen