Heute (19.02.2026) kommt Donald Trumps “Friedensrat” zum ersten Mal zusammen. Mit dem Gremium will er den Vereinten Nationen Konkurrenz machen. Es soll unter anderem über Hilfszusagen für den Gazastreifen gesprochen werden. Die Vereinten Nationen seien laut Trump überholt und ineffizient – also rief er den sogenannten “Friedensrat” ins Leben. Dieser soll dem Weißen Haus zufolge den US-Plan für ein Ende des Krieges im Gazastreifen überwachen. Obwohl das Palästinensergebiet in der Gründungscharta nicht explizit erwähnt wird. Es heißt dort, das Gremium wolle in Konfliktregionen “Stabilität fördern, eine zuverlässige und legitime Regierungsführung wiederherstellen und einen dauerhaften Frieden gewährleisten“. Den Vorsitz führt Trump selbst, auf Lebenszeit. Zum Vorstand gehören US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Sondergesandter Steve Witkoff, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Welche Länder Teil des Gremiums sein dürfen, das entscheidet Trump. Wer eine Einladung des US-Präsidenten bekommt und sie annimmt, ist drei Jahre lang Teil des “Friedensrats”. Zahlt ein Staat eine Milliarde Dollar, erhält er einen ständigen Sitz. Unter anderem die Türkei, der Kosovo und Israel sollen die Einladung angenommen haben. Die meisten europäischen Staaten haben abgelehnt, so auch Deutschland. Doch auch ohne Mitgliedschaft ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes Deutschland durch den ranghohen Beamten Christian Buck vertreten. Er leitet die Politische Abteilung des Auswärtigen Amts, die für den Gazastreifen zuständig ist. Der “Friedensrat” stößt aber auch auf Kritik: “Die Macht konzentriert sich in den Händen einer einzigen Person”, heißt es seitens der Kölner Nichtregierungsorganisation Democracy International. Denn als Vorsitzender verfügt Trump allumfassende Befugnisse und hat de facto ein Vetorecht. Auch sein Plan für ein “Neues Gaza” mit Hochhäusern vor einer Mittelmeerküste werden immer wieder kritisiert. Bei der heutigen Sitzung in Washington erwartete Trump Hilfszusagen in Höhe von fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens und für humanitäre Zwecke. Den Vereinten Nationen zufolge wären für den Wideraufbau aber rund 70 Milliarden Dollar nötig. Mehr als 20 Länder sollen heute teilnehmen. Darunter unter anderem der ungarische Regierungschef Viktor Orbán, der argentinische Präsident Javier Milei. _____________________________________________ ► IMMER INFORMIERT BLEIBEN: Folgt uns bei Instagram @tickr.news für mehr Nachrichten: https://www.instagram.com/tickr.news/ Mehr Videos bekommt ihr bei TikTok @nicetoknow https://www.tiktok.com/@nicetoknow Die WDR aktuell App bietet euch den ganzen Tag über wichtige Infos für NRW. Hier geht's zum Download: https://www1.wdr.de/nachrichten/wdr-aktuell-app-stores-100.html?wt_mc=youtube.wdr_aktuell.infobox.link.nr Unser Morgen-Podcast 0630 sortiert euch montags bis freitags ab halb sieben die wichtigsten Themen des Tages: https://www.wdr.de/0630?wt_mc=youtube.wdr_aktuell.info.nr WDR aktuell gibt’s auch bei Whatsapp. Auf unserem Kanal erfahrt ihr alles, was wichtig ist für NRW – aus dem Newsroom direkt auf euer Handy: https://www1.wdr.de/nachrichten/wdr-aktuell-whatsapp-kanal-100.html Wir im Netz: https://www.wdraktuell.de Twitter: https://twitter.com/WDRaktuell Facebook: https://www.facebook.com/wdraktuell/ Impressum: http://wdr.de/k/Impressum _____________________________________________ Im Kanal #WDRaktuell findet Ihr täglich neue #Nachrichten und Hintergrund-Berichte - vor allem zu politischen und gesellschaftspolitischen Themen. Unsere Videos stammen meist aus den TV-Sendungen WDR aktuell, Aktuelle Stunde und WDR extra. Der Beitrag wurde am 19.02.2026 ausgestrahlt und gibt den Nachrichtenstand zu diesem Zeitpunkt wieder. Das Video wurde seitdem nicht aktualisiert.
Trumps “Friedensrat” trifft sich zum erste Mal: Auch Deutschland ist dabei I Aktuelle Stunde
Heute (19.02.2026) kommt Donald Trumps “Friedensrat” zum ersten Mal zusammen. Mit dem Gremium will er den Vereinten Nationen Konkurrenz machen. Es soll unter anderem über Hilfszusagen für den Gazastreifen gesprochen werden. Die Vereinten Nationen seien laut Trump überholt und ineffizient – also rief er den sogenannten “Friedensrat” ins Leben. Dieser soll dem Weißen Haus zufolge den US-Plan für ein Ende des Krieges im Gazastreifen überwachen. Obwohl das Palästinensergebiet in der Gründungscharta nicht explizit erwähnt wird. Es heißt dort, das Gremium wolle in Konfliktregionen “Stabilität fördern, eine zuverlässige und legitime Regierungsführung wiederherstellen und einen dauerhaften Frieden gewährleisten“. Den Vorsitz führt Trump selbst, auf Lebenszeit. Zum Vorstand gehören US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Sondergesandter Steve Witkoff, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Welche Länder Teil des Gremiums sein dürfen, das entscheidet Trump. Wer eine Einladung des US-Präsidenten bekommt und sie annimmt, ist drei Jahre lang Teil des “Friedensrats”. Zahlt ein Staat eine Milliarde Dollar, erhält er einen ständigen Sitz. Unter anderem die Türkei, der Kosovo und Israel sollen die Einladung angenommen haben. Die meisten europäischen Staaten haben abgelehnt, so auch Deutschland. Doch auch ohne Mitgliedschaft ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes Deutschland durch den ranghohen Beamten Christian Buck vertreten. Er leitet die Politische Abteilung des Auswärtigen Amts, die für den Gazastreifen zuständig ist. Der “Friedensrat” stößt aber auch auf Kritik: “Die Macht konzentriert sich in den Händen einer einzigen Person”, heißt es seitens der Kölner Nichtregierungsorganisation Democracy International. Denn als Vorsitzender verfügt Trump allumfassende Befugnisse und hat de facto ein Vetorecht. Auch sein Plan für ein “Neues Gaza” mit Hochhäusern vor einer Mittelmeerküste werden immer wieder kritisiert. Bei der heutigen Sitzung in Washington erwartete Trump Hilfszusagen in Höhe von fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens und für humanitäre Zwecke. Den Vereinten Nationen zufolge wären für den Wideraufbau aber rund 70 Milliarden Dollar nötig. Mehr als 20 Länder sollen heute teilnehmen. Darunter unter anderem der ungarische Regierungschef Viktor Orbán, der argentinische Präsident Javier Milei. _____________________________________________ ► IMMER INFORMIERT BLEIBEN: Folgt uns bei Instagram @tickr.news für mehr Nachrichten: https://www.instagram.com/tickr.news/ Mehr Videos bekommt ihr bei TikTok @nicetoknow https://www.tiktok.com/@nicetoknow Die WDR aktuell App bietet euch den ganzen Tag über wichtige Infos für NRW. Hier geht's zum Download: https://www1.wdr.de/nachrichten/wdr-aktuell-app-stores-100.html?wt_mc=youtube.wdr_aktuell.infobox.link.nr Unser Morgen-Podcast 0630 sortiert euch montags bis freitags ab halb sieben die wichtigsten Themen des Tages: https://www.wdr.de/0630?wt_mc=youtube.wdr_aktuell.info.nr WDR aktuell gibt’s auch bei Whatsapp. Auf unserem Kanal erfahrt ihr alles, was wichtig ist für NRW – aus dem Newsroom direkt auf euer Handy: https://www1.wdr.de/nachrichten/wdr-aktuell-whatsapp-kanal-100.html Wir im Netz: https://www.wdraktuell.de Twitter: https://twitter.com/WDRaktuell Facebook: https://www.facebook.com/wdraktuell/ Impressum: http://wdr.de/k/Impressum _____________________________________________ Im Kanal #WDRaktuell findet Ihr täglich neue #Nachrichten und Hintergrund-Berichte - vor allem zu politischen und gesellschaftspolitischen Themen. Unsere Videos stammen meist aus den TV-Sendungen WDR aktuell, Aktuelle Stunde und WDR extra. Der Beitrag wurde am 19.02.2026 ausgestrahlt und gibt den Nachrichtenstand zu diesem Zeitpunkt wieder. Das Video wurde seitdem nicht aktualisiert.













