Twitter bannt den nächsten Präsidenten: Nigerianische Regierung ist empört

4 monate vor


Nigerias Minister für Information und Kultur hat am Donnerstag den Kurznachrichtendienst Twitter verurteilt, nachdem dieser einen Beitrag des nigerianischen Präsidenten gelöscht hatte. Die Social-Media-Plattform entfernte Anfang der Woche einen Beitrag von Muhammadu Buhari, in dem er sich auf den nigerianischen Bürgerkrieg von 1967 bis 1970 bezog und erklärte, mit denen, die die Lehren des Bürgerkriegs nicht verstanden hätten, auf jene Art und Weise umzugehen, die sie verstehen würden. Buharis Konto wurde von Twitter für 12 Stunden in den "Nur-Lesen-Modus" gesetzt, nachdem man festgestellt habe, dass der Tweet gegen die Regeln des Unternehmens verstoße. In einer Rede in Abuja sagte Lai Mohammed, dass "Twitters Mission in Nigeria" "sehr verdächtig" sei und warf dem Kurznachrichtendienst Doppelmoral vor. „Wenn Menschen, die Polizeistationen niederbrennen, Polizisten in Nigeria während 'End SARS' (Proteste gegen Polizeibrutalität) töten, handelt es sich für Twitter um das Recht auf Protest. Aber als etwas Ähnliches auf dem [US-]Capitol geschah, war es ein Aufruhr“, so Mohammed. Buharis Tweet wurde inmitten von Angriffen auf Regierungs- und Sicherheitsbeamte im Südosten des Landes gelöscht. Im Januar hatte der Kurznachrichtendienst Twitter den Account des damaligen US-Präsidenten Donald Trump zunächst gebannt und dann dauerhaft gesperrt. Als Begründung wurde eine angebliche Anstiftung zur Gewalt genannt. Die Löschung sorgte für kontroverse Debatten über Meinungsfreiheit. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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