UKRAINE-KRIEG: Klare Ansage von Lawrow! Putin sorgt für einen neuen Gas-Schock | WELT Newsstream

latest news headlines 3 wochen vor
Flipboard


UKRAINE-KRIEG: Klare Ansage von Lawrow! Putin sorgt für einen neuen Gas-Schock | WELT Newsstream Russland hat nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow das Ziel, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu stürzen. Die russische Regierung sei entschlossen, den Ukrainern zu helfen, «sich von der Last dieses absolut inakzeptablen Regimes zu befreien», sagte Lawrow am Sonntagabend bei einem Gipfel der Arabischen Liga in Kairo. Die ukrainische Regierung sei absolut gegen das Volk und gegen die Geschichte gerichtet. Russland hatte zuvor in seinem Krieg in der Ukraine angegeben, es gehe dem Land nicht um einen Sturz der Regierung von Selenskyj. Lawrow sagte, die russische Regierung sei im März, kurz nach Beginn des Kriegs, bereit gewesen, ein Abkommen für das Ende der Kämpfe auszuhandeln. Die ukrainische Regierung sei vom Westen dazu ermutigt worden, weiter zu kämpfen. «Der Westen besteht darauf, dass die Ukraine keine Verhandlungen beginnen darf, bis Russland auf dem Schlachtfeld besiegt ist», sagte Lawrow. Das ukrainische Präsidentenbüro teilte am Montag mit, in den vergangenen 24 Stunden seien bei russischem Beschuss mindestens zwei Zivilisten getötet und zehn verletzt worden. Russland schieße «vom Boden und aus der Luft, um ganze Städte auszulöschen», sagte der Gouverneur der ostukrainischen Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, im Fernsehen. In Donezk soll Russland Awdijiwka, Kramatorsk und Kostjantyniwka angegriffen haben. Bei einem Luftangriff auf die Stadt Bachmut sollen mindestens fünf Häuser beschädigt worden sein. Der Gouverneur der nordostukrainischen Region Charkiw, Oleh Synjehubow, sagte, ein russischer Angriff auf ein Gebäude eines Clubs in der Stadt Tschuhujiw sei «sinnlose Barbarei». In der Region Dnipro soll bei Beschuss ein zehnjähriges Mädchen verletzt worden sein. In der Region Mykolajiw soll ein siebenjähriges Kind verletzt worden sein. Unterdessen senkt der russische Gaskonzern Gazprom die Lieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 weiter. Vom 27. Juli (Mittwoch) an, um 6.00 Uhr MESZ, würden noch 20 Prozent oder 33 Millionen Kubikmeter Gas täglich durch die wichtigste Versorgungsleitung nach Deutschland fließen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Grund sei die Reparatur einer weiteren Turbine, hieß es. Kremlchef Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche angedroht, dass es um den 26. Juli zu einer weiteren Drosselung der Gaslieferungen über Nord Stream 1 kommen könnte. Er hatte dabei auf vom russischen Energieunternehmen verwendete Turbinen verwiesen. Demnach sei eine Drosselung möglich, wenn eine in Kanada reparierte Turbine nicht rechtzeitig wieder zur Verfügung stehe. Eine weitere Turbine sollte demnach um den 26. Juli herum für Reparaturen verschickt werden. Erst am Donnerstag waren die Gaslieferungen über die derzeit wichtigste Verbindung nach Deutschland für russisches Erdgas nach einer zehntägigen Routinewartung wieder aufgenommen worden. Bereits im Juni hatte Gazprom die Lieferungen über die Pipeline auf 40 Prozent der Maximalkapazität gedrosselt und auf die zur Reparatur nach Kanada verschickte Turbine verwiesen. Die Bundesregierung hält dies für einen Vorwand. #krieg #ukraine #russland Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2022 erstellt
Aus der Quelle lesen