Mehrere Lkw-Fahrer verlieren auf der glatten Autobahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Im Nordschwarzwald überschlägt sich ein Räumfahrzeug. Sturmtief "Elli" sorgt in ganz Deutschland für Schneefall, eisige Temperaturen und Glatteis. Auf den deutschen Straßen kam es in der Nacht und den frühen Stunden des Samstags immer wieder zu Verkehrsunfällen. Auf der Autobahn 17 kam es am Samstagmorgen zu einem Unfall, an dem insgesamt drei Lkws und zwei Pkws beteiligt waren. Wie die Polizei Dresden in einer Mitteilung schreibt, stellte sich aufgrund der Glätte ein Lastwagen quer, schließlich krachten die weiteren Autos in die Unfallstelle. Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt. Polizei im Dauereinsatz: So legte "Elli" den Verkehr lahm 13-Jährige verletzt: Skiunfall stellt Polizei Tirol vor Rätsel Wie die Polizei schreibt, befinden sich etwa 30 Rettungskräfte im Einsatz. Bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge ist die Autobahn in Richtung Prag voll gesperrt. Schneepflug überschlägt sich Im Nordschwarzwald hat der Fahrer eines Schneepflugs auf einer Bundesstraße gegen 6 Uhr die Kontrolle über das Räumfahrzeug verloren – und ist mit dem Fahrzeug einen Abhang hinuntergestürzt. Wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur erklärte, überschlug sich das Fahrzeug dabei. Schließlich sei es am Fuß des Abhangs zum Stehen gekommen. Die beiden Insassen wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt. Aufgrund der Bergungsarbeiten ist die B462 bis auf Weiteres gesperrt. In der Umgebung von Dessau kam ein 24-jähriger Fahrer mit seinem Pkw von der Straße ab – als er in einem Graben landete, überschlug sich sein Fahrzeug. Wie die Polizei mitteilte, blieb er trotzdem unverletzt. Lkw sorgt für Vollsperrung Auch die A17 bei Dresden ist am frühen Samstagmorgen nach einem Unfall im Tunnel Coschütz zeitweise gesperrt worden. Ein Lkw war vermutlich wegen glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und hatte sich gedreht, teilte die Polizei mit. Die Bergungsarbeiten dauerten noch an, bei dem Unfall sei Diesel ausgelaufen. Das Fahrzeug kam nach dem Unfall quer im Tunnel zum Stehen. Der Sattelauflieger befand sich noch vor dem Tunneleingang. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht. Die Bergung des verunglückten Lastwagens und die Reinigung der Fahrbahn vom ausgelaufenen Kraftstoff gestalten sich aufwendig. Die Polizei rechnet damit, dass die Sperrung noch mehrere Stunden andauern wird. Die Polizei-Sachsen-Anhalt berichtet, dass sich Lastwagen auch hier immer wieder Lkw auf Straßen quergestellt hätten, etwa auf der A2 bei Magdeburg . Glätteunfälle auch in Niedersachsen Auch Niedersachsen hat mit dem von "Elli" ausgelösten Verkehrschaos zu kämpfen: Wie die Polizei mitteilte, wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag 21 witterungsbedingte Unfälle registriert. Auf der A1 und der A7 je ein Mensch bei Glätteunfällen schwer verletzt. Wie die Polizei berichtet, blieben es ansonsten vor allem bei Blechschäden gab. Ähnliche Meldungen gab es auch in Sachsen-Anhalt. Wie die Polizei mitteilte, haben Schnee und Glätte zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Dabei sei es aber in den meisten Fällen bei Sachschäden geblieben. Im Harz mussten aufgrund der starken Schneefälle zeitweise einzelne Straßen gesperrt bleiben.