Erst vor Kurzem feierte Wilfred Ndidi mit Nigeria den dritten Platz beim Afrika-Cup. Jetzt hat der Mittelfeldspieler einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Schreckliche Nachrichten für Wilfred Ndidi: Der Kapitän der nigerianischen Nationalmannschaft muss den Verlust einer ihm nahestehenden Person verkraften. Wie sein Verein Beşiktaş Istanbul auf X mitteilte, ist der Vater des 29-Jährigen tot. Demnach starb Sunday Ndidi bei einem schweren Verkehrsunfall. "Wir wünschen dem Verstorbenen Gottes Gnade und sprechen unserem Fußballspieler Wilfred Ndidi, seiner Familie und seinen Angehörigen unser Beileid aus", hieß es in dem Statement des türkischen Spitzenklubs. Bei Beşiktaş steht Ndidi seit vergangenem Sommer unter Vertrag, kam damals vom englischen Klub Leicester City . "Was ist mit den Dingen, über die wir gesprochen haben?" In seiner Instagram-Story äußerte sich der 29-Jährige zum Tod seines Vaters. Der Fußball-Star veröffentlichte ein gemeinsames Bild, schrieb dazu an den Verstorbenen gerichtet, dass dieser ihn noch am Morgen "mit Begeisterung in der Stimme" angerufen habe. "Aber tief drinnen sagtest du mir eigentlich gerade Lebewohl", so Ndidi weiter. "Was ist mit den Dingen, über die wir gesprochen haben? Also werden wir nie wieder reden. Bleiben nur Erinnerungen?" Ndidi berichtete zudem über einen speziellen Tanz, den er für seinen Vater gemacht habe, nachdem er sein erstes Tor für die nigerianische Nationalmannschaft erzielt hatte. "Aber du gehst einfach weg", brachte er seine Trauer über den Tod Sundays nun zum Ausdruck. Dritter Platz beim Afrika-Cup Der Schicksalsschlag ereilt Ndidi nur wenige Tage nach einem sportlichen Erfolgserlebnis. Beim Afrika-Cup landete er mit Nigeria auf dem dritten Platz. In der Vorrunde hatte der Kapitän beim 3:2 über Tunesien sogar einen Treffer erzielt. Im Halbfinale musste Ndidi beim Aus gegen Marokko aber aufgrund einer Oberschenkelverletzung aussetzen, wirkte letztlich auch im Spiel um Platz drei gegen Ägypten nicht mit. Bei Beşiktaş setzte ihn die Verletzung zuletzt weiter außer Gefecht. Jetzt muss Ndidi auch noch den Tod seines Vaters verarbeiten.