VfB Stuttgart gewinnt spektakuläres Tospiel gegen Eintracht Frankfurt

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Der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt haben am Dienstag den 17. Bundesliga-Spieltag eröffnet. Am Ende stand ein Torspektakel. Sowohl der VfB Stuttgart als auch Eintracht Frankfurt hatten zum Start ins Bundesliga-Jahr 2026 Ausrufezeichen gesetzt: Die Schwaben setzten sich am Samstag mit 4:1 gegen Vizemeister Bayer Leverkusen durch, die Hessen trennten sich am Freitag 3:3 vom Tabellenzweiten Dortmund. Am Dienstag trafen Stuttgart und Frankfurt im direkten Duell aufeinander und lieferten den Zuschauern beim 3:2 (2:1) ein fulminantes Spiel. Rasmus Kristensen brachte die Gäste vom Main bereits nach fünf Minuten in Führung, Ermedin Demirović (27.) und Deniz Undav (35.) drehten das Spiel in der Folge für den VfB. Ayoube Amaimouni-Echghouyab glich in der Schlussphase für die SGE aus (80.), doch Nikolas Nartey hatte mit seinem Treffer zum 3:2 schließlich das letzte Wort (87.). Die Stuttgarter rücken in der Tabelle durch den nächsten Topspielsieg auf den dritten Platz vor, Frankfurt hingegen bleibt Siebter und könnte im Laufe des Spieltags von Freiburg überholt werden. So lief das Spiel Die Frankfurter erwischten vor 59.500 Zuschauern einen perfekten Start, mussten schon im Laufe der ersten Halbzeit aber auch mehrere Rückschläge hinnehmen – erst verletzungsbedingt, dann durch individuelle Fehler. Eine Kopfball-Bogenlampe vom Dänen Kristensen, bei der VfB-Torhüter Alexander Nübel recht unbeteiligt auf der eigenen Linie klebte, bescherte den Gästen die frühe Führung. Die Stuttgarter ließen sich davon allerdings nicht beirren und suchten den Weg nach vorn – wie bei einem beherzten Antritt von Chris Führich etwa (8.). Was dem DFB-Pokal-Sieger zunächst jedoch fehlte, war die Durchschlagskraft. Nach 20 Minuten gab es den ersten Dämpfer für die Eintracht: Neuzugang Ebnoutalib musste angeschlagen ausgewechselt werden. Er war mit Stuttgarts Jeff Chabot zusammengeprallt. Und damit nicht genug für die Frankfurter. Keeper Kauã Santos ließ eine Flanke vor die Füße von Demirović fallen. Der Stuttgarter war zur Stelle und traf beim ersten Startelfeinsatz nach monatelanger Verletzungspause zum 1:1. Es war nicht die einzige Unsicherheit von Santos, der sich wenig später auch noch ein heftiges Wortgefecht mit Teamkollege Arthur Theate lieferte. In der Zwischenzeit drehte Stuttgarts Undav die Partie vollends. Mit einem noch abgefälschten Flachschuss erzielte der Nationalstürmer bereits sein zehntes Ligator in dieser Saison. Der VfB hatte sich die Führung verdient, die Eintracht nach ihrem frühen 1:0 viele Zweikämpfe und so auch die Kontrolle verloren. Auch nach der Pause blieb das Spiel unterhaltsam. VfB-Flügelspieler Führich schlenzte die Kugel am Ende eines feinen Stuttgarter Spielzugs nur haarscharf am Tor vorbei (57.), im Gegenzug traf Ansgar Knauff sehenswert die Latte (58.). Nach gut einer Stunde hatte Undav das 3:1 auf dem Fuß, scheiterte allerdings frei stehend am diesmal stark reagierenden Eintracht-Keeper Santos. Zehn Minuten vor dem Ende rächte sich das zunächst. Amaimouni-Echghouyab besorgte per Flachschuss den Frankfurter Ausgleich. Der VfB schlug in einer heißen Schlussphase durch Nartey aber ebenfalls noch mal zurück.
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