Virginia Giuffre: Busfahrer widerspricht Unfallhergang

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Sie habe nach einem Unfall nur noch vier Tage zu leben, postete Virginia Giuffre zu einem Foto aus dem Krankenhaus. Doch ihrer Geschichte wird widersprochen. "Wenn ein Schulbusfahrer mit 110 km/h auf dich zukommt, während du zum Abbiegen langsamer wirst, wird dein Auto zu einer Blechbüchse, egal aus welchem Material es besteht", schrieb Virginia Giuffre am Sonntag auf ihrem Instagram-Account zu einem Foto von sich, das sie von Blutergüssen gezeichnet in einem Krankenhausbett zeigt. Sie leide unter Nierenversagen, berichtete die Amerikanerin weiter und teilte die angebliche Diagnose der Ärzte: "Sie haben mir noch vier Tage zu leben gegeben." Man habe sie in eine Spezialklinik für Urologie verlegt, doch "ich bin bereit zu sterben", zeigt sich die 41-Jährige hoffnungslos. Der Beitrag der Amerikanerin, die vor einigen Jahren im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein traurige Bekanntheit erlangte und später auch gegen Prinz Andrew klagte , erregte weltweit Aufsehen. Doch nun werden immer mehr Zweifel an ihrer Geschichte laut. Unter dem Instagram-Beitrag beschuldigten zahlreiche User die 41-Jährige, alles inszeniert zu haben, um den Vater ihrer Kinder im Sorgerechtsstreit unter Druck zu setzen. In dem Post hatte sie als letzten Wunsch angegeben, ihre "Babys" noch einmal sehen zu dürfen. Aktuell scheint Virginia Giuffre keinen Kontakt zu ihren Kindern zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier . Den Betrachtern des Posts stachen gleich mehrere Details ins Auge, die sie skeptisch machen. Die Elektroden seien nicht angeschlossen, heißt es unter anderem in den Kommentaren. Zudem sei es untypisch, dass ein Patient nach Untersuchungen Schmuck trage – geschweige denn kurz vor dem angekündigten Tod dazu fähig ist, sich zu fotografieren und zu posten. "Das ist alles maßlos übertrieben" Sie habe den Beitrag versehentlich öffentlich geteilt, ließ Virginia Giuffre daraufhin in einem Statement an die Presse mitteilen. Sie sei "weiterhin in einem ernsten Zustand und wird medizinisch versorgt", heißt es weiter. Der Unfall habe sich wie von ihr geschildert zugetragen. Dem widerspricht nun der beteiligte Busfahrer selbst. Nachdem bereits die Polizei von einem kleineren Vorfall ohne Schwerverletzte berichtet hatte, meldete sich auch der Mann, der am Steuer des anderen Unfallfahrzeugs saß. "Das ist alles maßlos übertrieben. Ich weiß, was passiert ist", sagte Ross Munns der "Daily Mail". Demnach sei er mit seinem Schulbus etwa drei Kilometer lang hinter einem deutlich langsameren Auto gefahren. Als es möglich gewesen sei, zu überholen, habe er die Chance genutzt. In diesem Moment habe das Auto, ohne zu bn, abbiegen wollen. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und sei aufgefahren. Dabei habe er jedoch nur das Rücklicht des Autos beschädigt. Der Schulbusfahrer, der seit vielen Jahren im Dienst ist, sei ausgestiegen, um sich zu versichern, dass alle unverletzt sind. Am Steuer habe eine 71-jährige Frau gesessen – Virginia Giuffre habe er nicht einmal gesehen. Er sei schockiert gewesen, als er von ihrem Instagram-Beitrag erfahren habe. "Wenn ich sie wirklich mit 110 km/h getroffen hätte, wäre sie tot", so Ross Munns. "Solche Verletzungen kann man sich dabei nicht zugezogen haben." Bei der Polizei habe er sich rückversichert, denn "wenn sie wegen der Versicherung kommen wollen, werde ich dagegen vorgehen."
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