Schauer, Gewitter und Sturm dominieren die Wetterlage am Wochenende in Köln und Nordrhein-Westfalen. Teilweise gilt eine amtliche Warnung vor Frost. Eine neue Gewitterfront mit stürmischen Böen und anhaltenden Regenschauern zieht am Wochenende über Köln und Nordrhein-Westfalen hinweg. Spätestens ab Samstag (11. April) erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) neue Gewitter und schauerartigen Regen in Nordrhein-Westfalen. Außerdem gilt für einige Teile des Sauerlands und Ostwestfalens eine amtliche Warnung vor Frost. Die Temperaturen fallen in der Nacht zu Samstag laut Prognosen des DWD auf -1 Grad . Auch in Köln könnten die Temperaturen bis auf fünf Grad sinken. Die meisten Wettermodelle rechnen allerdings mit milden Temperaturen um die neun Grad. Ab dem Samstagabend droht dann eine Unwetterlage: Es kommen Gewitter, schauerartiger Regen und teils stürmische Böen hinzu. Wetter Köln und NRW: Gewitterfront bringt Sturm – bis zu -1 Grad möglich Im aktuellen Wetterbericht für Nordrhein-Westfalen heißt es beim DWD: "In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt bis bedeckt und nach Osten verlagernder schauerartiger Regen, Gewitter möglich." Die Temperaturen steigen samstags zunächst auf bis zu 22 Grad, sinken nachts dabei in tieferen Lagen auf acht bis vier Grad . Im höheren Bergland sind erneut Werte nahe dem Gefrierpunkt um die drei Grad möglich. Erneut sind dabei Unterschiede zwischen 15 und 20 Grad möglich. Am Sonntag lockert es dann zunächst ein wenig auf, die Höchstwerte bleiben aber deutlich niedriger bei 13 bis 16 Grad. In Köln fallen die Höchstwerte von bis zu 20 Grad am Samstag auf 13 Grad am Sonntag. In den Abendstunden kommen dann neue Wolken hinzu und es sind erneut neue Regenschauer möglich. Zum Wochenstart bleibt es kühl, nachts sinken die Temperaturen sinken erneut auf bis zu einen Grad. 30 Liter Regen und Schnee? Gewitterfront erreicht Köln und NRW Mehrere Wettermodelle rechnen bis kommenden Freitag mit bis zu 30 Litern Regen pro Quadratmeter in Köln und vor allem im Umland. Das Wettermodell ICON erwartet in Köln zwischen 15 und 20 Litern Regen pro Quadratmeter, im Umland sind sogar größere Regenmengen möglich. Das Schweizer Wettermodell Swiss-MRF rechnet dagegen nur mit zehn bis 15 Litern Regen pro Quadratmeter. Das Wettermodell es Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (ECMWF) erwartet in Köln ähnliche Regenmengen . In Köln erwartet es 15 Liter Regen pro Quadratmeter, im Umland stellenweise bis zu 20 Liter pro Quadratmeter. Schnee wird es dagegen vermutlich nicht geben. Das ECMWF rechnet lediglich in höheren Lagen bis Ende nächster Woche mit ein paar Flocken. Wettermodelle sind allerdings noch keine genaue Wetterprognose, sondern geben nur einen ungefähren Ausblick auf die Wetterlage in den kommenden Tagen und Wochen. Seltene Wetterlage: El Niño bringt Dürre und schwere Unwetter Eine seltene Wetterlage erschwert derzeit die Prognosen der Meteorologen erheblich . Ein sogenanntes blockierendes Hoch (auch H-Block genannt) über dem Nordosten Europas führt dazu, dass die normalerweise von Westen aufziehenden Tiefs kaum bis nach Deutschland durchkommen. Während einige Modelle daher mit kräftigeren Regenschauern über dem Westen Deutschlands rechnen, gehen andere davon aus, dass die neue Gewitterfront von dem Hoch blockiert wird. Sollte das Hoch noch längere Zeit über Europa liegen, könnte es vor allem ab Beginn der kommenden Woche kaum Regenschauer über Köln und Nordrhein-Westfalen geben. In aktuellen mittelfristigen Vorhersagen erwarten zahlreiche Modelle einen trockenen April – mit möglichen erheblichen Folgen für Natur und Landwirtschaft. Weltweit erwarten mehrere Experten 2026 eine außergewöhnliche Wetterlage. Grund dafür ist das Wetterphänomen El Niño, das vor allem in Amerika, Afrika und Asien die Wetterlage gehörig durcheinanderwirbeln könnte . Möglich sind stärkere Regenfälle und lange Dürreperioden. Grundsätzlich steigt dadurch die Gefahr für Extremwetterlagen.