WhatsApp, Instagram, Facebook: Meta testet Premium-Abos für Apps

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Meta möchte wohl kostenpflichtige Abos für seine Apps einführen. Nutzer sollen damit erweiterte Funktionen erhalten. Meta will in den kommenden Monaten kostenpflichtige Abonnements für Instagram, Facebook und WhatsApp testen. Das bestätigte das Unternehmen dem US-Magazin "TechCrunch". Die Abos sollen den Nutzern Zugang zu exklusiven Funktionen verschaffen und mehr Produktivität sowie Kreativität ermöglichen. Das Unternehmen plane, verschiedene Abo-Modelle und Pakete zu testen, heißt es. Jede App solle dabei unterschiedliche Zusatzfunktionen bieten. Die Grundfunktionen von Instagram, Facebook und WhatsApp sollen nach Angaben von Meta weiterhin kostenlos bleiben. Verbotene Inhalte: EU-Kommission will WhatsApp strenger kontrollieren Strom für KI : Meta schließt weitere Abkommen mit Atomenergieunternehmen Für Instagram gibt es dem Bericht zufolge bereits konkrete Anhaltspunkte. So soll der Software-Entwickler Alessandro Paluzzi, der regelmäßig neue Funktionen in App-Codes entdeckt, mögliche Premium-Features identifiziert haben. Demnach könnten Abonnenten unbegrenzt viele Listen mit ausgewählten Followern anlegen. Zudem sollen sie sehen können, welchen Accounts sie folgen, die ihnen nicht zurückfolgen. KI-Funktionen gegen Aufpreis Eine weitere Funktion ermögliche es, Status-Updates anzuschauen, ohne dass der Ersteller davon erfährt. Ob diese Funktionen tatsächlich Teil des Angebots werden, stehe allerdings noch nicht fest. Meta spricht bislang lediglich von Tests. Parallel dazu will Meta auch Künstliche Intelligenz stärker in sein Bezahlmodell integrieren. Das Unternehmen plane, den KI-Agenten Manus, den es angeblich kürzlich übernommen hat, in die eigenen Produkte einzubauen. Gleichzeitig sollen Unternehmen weiterhin eigenständige Manus-Abos erwerben können, berichtet "TechCrunch". Auch für Vibes, Metas KI-Tool zur Erstellung von Kurzvideos, deutet sich ein Bezahlmodell an. Die Funktion ist bisher kostenlos gewesen. Künftig wolle Meta ein sogenanntes Freemium-Modell testen: Nutzer könnten das Tool weiter grundlegend nutzen, für zusätzliche monatliche Video-Erstellungen müssten sie jedoch zahlen. Konkreter Zeitplan steht nicht fest Die neuen Abonnements sollen unabhängig von Meta Verified angeboten werden. Meta Verified ist bereits verfügbar und richtet sich vor allem an Content-Ersteller. Es beinhaltet unter anderem ein Verifizierungs-Symbol, direkten Support rund um die Uhr und Schutz vor Identitätsdiebstahl. Im Standardtarif kostet Meta Verified 16,99 Euro pro Monat. Die neuen Premium-Abos peilen dagegen eine breitere Zielgruppe an. Meta wolle die Erfahrungen aus Meta Verified nutzen, um das Abo-Geschäft um weitere Angebote zu erweitern, die für alltägliche Nutzer, Content-Ersteller und Unternehmen interessant seien. Details zu den geplanten Funktionen bei WhatsApp und Facebook nannte Meta nicht. Auch einen konkreten Zeitplan für die Einführung der Abos gibt es bislang nicht. Das Unternehmen kündigte lediglich an, in den kommenden Monaten mit dem Testen zu beginnen und dabei Rückmeldungen der Nutzer einfließen zu lassen.
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