Jahr für Jahr werden in Deutschland mehr als 100.000 steuerpflichtige Erbschaften registriert.¹ Mit jedem Vermögensübergang stellt sich für viele Menschen eine ganz praktische Frage: Was soll mit diesem Geld passieren? Mit einer Erbschaft entsteht zunächst vor allem eines: Vermögen, über das frei entschieden werden kann. Oft sind es Summen, die finanziellen Handlungsspielraum schaffen, ohne eine konkrete Richtung vorzugeben. Man muss sie nicht sofort ausgeben, aber dennoch wäre es nicht falsch darüber nachzudenken, was damit in Zukunft passieren sollte. Grundsätzlich eröffnen sich Ihnen mehrere Möglichkeiten: Das Geld einfach liegen lassen als Reserve oder für spätere Ausgaben Das Vermögen vermehren , etwa durch eine klassische Kapitalanlage Aus dem Betrag ein zusätzliches Einkommen entwickeln , also regelmäßige Zahlungen aus dem vorhandenen Vermögen generieren Viele entscheiden sich zunächst für die erste Variante und lassen das Geld auf dem Konto. Tatsächlich zeigt ein Blick auf die Vermögensstruktur privater Haushalte, dass rund 37 Prozent des Geldvermögens in Bankguthaben liegen, also auf Giro-, Tagesgeld- oder Sparkonten.² Der Grund ist so einfach wie nachvollziehbar: Sie bieten Sicherheit und Verfügbarkeit. Doch ist das auch die beste Lösung? Was tun mit dem geerbten Geld? Ein Bankguthaben gibt Flexibilität und ein Gefühl von Kontrolle. Für Notfälle oder kurzfristige Ausgaben ist es unverzichtbar. Wenn ein geerbter Betrag jedoch dauerhaft unverändert auf dem Konto bleibt, kann das in Zeiten steigender Preise bedeuten, dass die Kaufkraft des Geldes langfristig sinkt, auch wenn der Kontostand gleich bleibt. Anders gesagt: 50.000 Euro, die einfach auf dem Konto liegen, entsprechen bei einer durchschnittlichen Inflation von 2 Prozent in zehn Jahren nur noch einer heutigen Kaufkraft von rund 41.000 Euro, in 20 Jahren wären es sogar nur noch von etwa 33.600 Euro. Dem Gegenüber steht die Möglichkeit, das Vermögen gezielt zu vermehren, etwa über Kapitalanlagen. Dabei steht meist die langfristige Wertentwicklung im Mittelpunkt. Der Betrag bleibt investiert und kann wachsen, steht aber im Alltag nicht unmittelbar zur Verfügung. Daneben gibt es noch einen dritten Ansatz: Aus einem vorhandenen Vermögen ein regelmäßiges Einkommen zu entwickeln. Dabei bleibt das Kapital investiert, gleichzeitig entstehen laufende Zahlungen entstehen, die zusätzlichen finanziellen Spielraum schaffen. Welche dieser Möglichkeiten am besten passt, hängt von den eigenen Zielen und der persönlichen Lebensphase ab. Klar ist jedoch: Ein geerbter Betrag kann viel mehr sein als nur eine einmalige Summe auf dem Konto. Vom Einmalbetrag zum Einkommensbaustein Kapitalmarktbasierte Einkommenslösungen, wie beispielsweise Plan 12 von Allianz Global Investors , setzen genau hier an. Sie bündeln das Kapital vieler Anlegerinnen und Anleger in einem Fonds, der breit gestreut in unterschiedliche Anlageklassen investiert. Ein professionelles Management übernimmt die Auswahl und passt die Anlage an veränderte Rahmenbedingungen an, wenn es notwendig ist. Ziel eines solchen Konzepts ist es, neben möglichen Wertentwicklungen regelmäßige Ausschüttungen zu generieren. Durch die Streuung über verschiedene Ertragsquellen kann so das Risiko einzelner Positionen reduziert werden, Marktschwankungen bleiben dennoch Teil des Modells. Was das genau heißt, zeigt das Beispiel von Lisa (45): Sie hat 40.000 Euro aus einer Erbschaft erhalten und investiert diesen Betrag in einen Fonds, der eine jährliche Ausschüttung von rund vier Prozent anstrebt. Rechnerisch entspräche das etwa 1.600 Euro im Jahr, also rund 133 Euro im Monat.³ Ein solcher monatlicher Betrag kann ihr finanziellen Spielraum für zusätzliche Ausgaben wie Restaurantbesuche, Streamingdienste oder die Tankfüllung schaffen. Das Kapital bleibt dabei weiterhin investiert. Für Menschen, die einen geerbten Betrag nicht nur bewahren, sondern strukturieren möchten, kann ein solcher Ansatz eine Option sein. Wichtig ist dabei, Chancen und Risiken realistisch einzuordnen. Ein Ansatz für regelmäßige Ausschüttungen Ein Konzept, das auf solche regelmäßige Ausschüttungen ausgerichtet ist, ist beispielsweise Plan12 von Allianz Global Investors . Das Konzept sieht vor, unterschiedliche Ertragsquellen so zu kombinieren, dass laufende Auszahlungen möglich sind. Dafür wird durch aktiv gemanagte Fonds in verschiedene Anlageklassen investiert. Neben möglichen Kursentwicklungen spielen dabei auch laufende Erträge aus den zugrunde liegenden Investments eine Rolle. Durch diese Kombination soll eine Grundlage entstehen, aus der regelmäßige Ausschüttungen erfolgen können. Für Anlegerinnen und Anleger kann ein solches Modell ein Baustein sein, um einmalige Vermögenszuflüsse, etwa aus einer Erbschaft, in eine langfristige Strategie einzubinden. Wichtig zu wissen: Wenn die laufenden Erträge nicht ausreichen, um die geplante Ausschüttung vollständig zu leisten, kann ein Teil der Auszahlung auch aus der sogenannten Fondssubstanz erfolgen, also aus dem ursprünglich investierten Kapital. In solchen Phasen wird das Kapital entsprechend reduziert. Investitionen an den Kapitalmärkten sind stets mit Risiken verbunden. Der Wert einer Anlage und die daraus erzielten Erträge können sowohl steigen als auch fallen. Was aus einem Erbe werden kann Die wichtige Frage, die sich Erben also stellen sollten, ist: Welche Rolle soll dieses Vermögen künftig spielen? Bleibt es als Reserve auf dem Konto oder wird es Teil einer Strategie, die zusätzliche finanzielle Spielräume schafft? Ob Wochenendtrip, Hobby oder unbeschwerte Abende mit den Freunden, ein regelmäßiges Zusatzeinkommen kann Ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. Solche Beträge verändern nicht zwingend alles. Sie können aber Freiräume schaffen und genau darum geht es letztlich bei der Frage, was aus einem Erbe werden kann. Mehr zum Thema Einmal ausgezahlt – monatlich profitieren? : Wie Ihr Geld nicht auf dem Konto versauert Finanzielle Freiheit: Warum Vermögen allein nicht reicht Regelmäßiges Einkommen neu gedacht: Monat für Monat Einnahmen – geht das auch ohne Vermieter zu sein? Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit der Allianz Global Investors GmbH, Bockenheimer Landstraße 42–44, 60323 Frankfurt am Main, erstellt. ¹ Quelle: Statista 2026 ² Quelle: Deutsche Bundesbank ³ Indikative Beispiele. Kosten sind in diesen Beispielen nicht berücksichtigt. Die Ausschüttungshöhe lässt keine Rückschlüsse auf die Rendite des Fonds zu. Insbesondere wenn die Rendite des Fonds hinter den erfolgten Ausschüttungen zurückbleibt, kann der Auszahlungsbetrag bei Rückgabe geringer als der Ausgabepreis (exkl. Ausgabeaufschlag) ausfallen. Die Ausschüttung kann bei Bedarf um eine Substanzausschüttung ergänzt werden. Investieren birgt Risiken. Der Wert einer Anlage und Erträge daraus können sinken oder steigen. Investoren erhalten den investierten Betrag gegebenenfalls nicht in voller Höhe zurück. Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere können für Investoren verschiedene Risiken beinhalten, einschließlich – jedoch nicht ausschließlich – Kreditwürdigkeits-, Zins-, Liquiditätsrisiko und Risiko eingeschränkter Flexibilität. Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds und der Marktbedingungen können diese Risiken beeinflussen, was sich negativ auf den Wert der Investitionen auswirken kann. In Zeiten steigender Nominalzinsen werden die Werte der festverzinslichen Wertpapiere (auch Positionen in Bezug auf kurzfristige festverzinsliche Instrumente) im Allgemeinen voraussichtlich zurückgehen. Umgekehrt werden in Zeiten sinkender Zinsen die Werte der festverzinslichen Wertpapiere im Allgemeinen voraussichtlich steigen. Liquiditätsrisiken können möglicherweise dazu führen, dass Kontoauszahlungen oder –rückzahlungen nur mit Verzögerung oder gar nicht möglich sind. Die Volatilität der Preise für Fondsanteilwerte kann erhöht oder sogar stark erhöht sein. Die frühere Wertentwicklung lässt nicht auf zukünftige Renditen schließen. Wenn die Währung, in der die frühere Wertentwicklung dargestellt wird, von der Heimatwährung des Anlegers abweicht, sollte der Anleger beachten, dass die dargestellte Wertentwicklung aufgrund von Wechselkursschwankungen höher oder niedriger sein kann, wenn sie in die lokale Währung des Anlegers umgerechnet wird. 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