Wie Dänemark DDR-Flüchtlinge an die Stasi auslieferte | Podcast MDR Investigativ | MDR

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Folge 56: 1988 besetzten 18 DDR-Bürger die dänische Botschaft in Ost-Berlin. Sie wollten in den Westen ausreisen. Doch statt ihnen zu helfen, lieferten die Dänen die Männer, Frauen und Kinder an die Staatssicherheit aus ,und sie kamen in Haft. Der Fall sorgte im Nachgang für viel Aufregung – in der BRD und auch in Dänemark. Hatte man sich doch die Menschenrechte groß auf die Fahne geschrieben. Erst fast 30 Jahre später sind nun Dokumente öffentlich zugänglich, die Hinweise darauf geben, wer damals seitens der Dänen die Entscheidung traf, mit den DDR-Behörden zu kooperieren. Es geht um diplomatische Verwicklungen und die Frage nach Menschenrechten. Ein Podcastgespräch mit dem Film-Autor Matthias Hoferichter und mit Arco Randy Hoffmann, der 1988 als Flüchtling in der dänischen Botschaft war. Moderation: Secilia Kloppmann Übersicht aller Folgen: www.mdr.de/investigativ-podcast
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