Ein Energie-Monitoring des Wirtschaftsministeriums hat 2025 für Aufregung gesorgt. Was ist daraus geworden? Ein Gespräch mit dem Autor des Monitorings – und einem, der es umsetzt. Ein geleakter Gesetzentwurf zur Energiewende hat kürzlich die Runde gemacht. Er soll die Stromnetze entlasten – könnte aber die wirtschaftlichen Bedingungen für erneuerbare Energien erheblich verschlechtern, warnen Oppositionspolitiker und Verbände. Und die Branche fragt sich: Ist das jetzt der erste große Schritt zur Umsetzung des Energiewende-Monitorings, das im Sommer Diskussionen ausgelöst hat? Unter der Ampel-Regierung orientierte sich der Stromverbrauch, auf den das Energiesystem ausgelegt werden sollte, an den Klimazielen: Bis 2045 will Deutschland seinen CO2-Ausstoß auf null reduziert haben. Mehr Stromverbrauch bedeutet auch weniger Gasverbrauch und somit weniger Emissionen. Die aktuelle Bundesregierung verfolgt einen anderen Ansatz: Sie will der Tatsache Rechnung tragen, dass der Strombedarf nicht so steigt wie erhofft – und den Ausbau von erneuerbaren Energien und Stromnetzen daran anpassen. Das soll Kosten sparen. Kritiker befürchten, dass dem Klimaschutz damit keine ausreichende Priorität mehr eingeräumt wird. Deshalb wurde schon das Monitoring – die Bestandsaufnahme zum realen Stromverbrauch in Deutschland und der Energiewende – scharf kritisiert, bevor es überhaupt erschien. Was aber steht tatsächlich in dem wissenschaftlichen Dokument, was sollte man daraus für die Energiewende ableiten und was bedeuten die politischen Maßnahmen, die sich jetzt abzeichnen? Darum geht es in dieser Folge, die das Handelsblatt auf der Energiemesse E-World in Essen als Live-Podcast aufgezeichnet hat. Gäste sind Ralph Kremp, Partner beim Beratungsunternehmen BET, das das Energiemonitoring im Auftrag des Wirtschaftsministeriums mit verfasst hat, und Michael Roth, Leiter Political Affairs für den Stromnetzbetreiber Tennet in Berlin. Sie erklären, welche Lehren sich aus dem Monitoring ziehen lassen und wie die Stromnetze darauf ausgelegt werden sollen. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Fabian Livrée *** Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
Wie viel Strom braucht Deutschland wirklich?
Ein Energie-Monitoring des Wirtschaftsministeriums hat 2025 für Aufregung gesorgt. Was ist daraus geworden? Ein Gespräch mit dem Autor des Monitorings – und einem, der es umsetzt. Ein geleakter Gesetzentwurf zur Energiewende hat kürzlich die Runde gemacht. Er soll die Stromnetze entlasten – könnte aber die wirtschaftlichen Bedingungen für erneuerbare Energien erheblich verschlechtern, warnen Oppositionspolitiker und Verbände. Und die Branche fragt sich: Ist das jetzt der erste große Schritt zur Umsetzung des Energiewende-Monitorings, das im Sommer Diskussionen ausgelöst hat? Unter der Ampel-Regierung orientierte sich der Stromverbrauch, auf den das Energiesystem ausgelegt werden sollte, an den Klimazielen: Bis 2045 will Deutschland seinen CO2-Ausstoß auf null reduziert haben. Mehr Stromverbrauch bedeutet auch weniger Gasverbrauch und somit weniger Emissionen. Die aktuelle Bundesregierung verfolgt einen anderen Ansatz: Sie will der Tatsache Rechnung tragen, dass der Strombedarf nicht so steigt wie erhofft – und den Ausbau von erneuerbaren Energien und Stromnetzen daran anpassen. Das soll Kosten sparen. Kritiker befürchten, dass dem Klimaschutz damit keine ausreichende Priorität mehr eingeräumt wird. Deshalb wurde schon das Monitoring – die Bestandsaufnahme zum realen Stromverbrauch in Deutschland und der Energiewende – scharf kritisiert, bevor es überhaupt erschien. Was aber steht tatsächlich in dem wissenschaftlichen Dokument, was sollte man daraus für die Energiewende ableiten und was bedeuten die politischen Maßnahmen, die sich jetzt abzeichnen? Darum geht es in dieser Folge, die das Handelsblatt auf der Energiemesse E-World in Essen als Live-Podcast aufgezeichnet hat. Gäste sind Ralph Kremp, Partner beim Beratungsunternehmen BET, das das Energiemonitoring im Auftrag des Wirtschaftsministeriums mit verfasst hat, und Michael Roth, Leiter Political Affairs für den Stromnetzbetreiber Tennet in Berlin. Sie erklären, welche Lehren sich aus dem Monitoring ziehen lassen und wie die Stromnetze darauf ausgelegt werden sollen. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Fabian Livrée *** Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen













