Wigald Boning: Komiker nach Badegang im Konflikt mit der Polizei

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Boning stieg in Schwimmhose und Badekappe in die Berliner Spree. Doch der Ausflug hatte Folgen. Ende März stand für Wigald Boning sein 1364. Badetag in Folge an. Der Komiker, der auf Instagram seine Ausflüge ins Wasser dokumentiert, tauchte im Regierungsviertel vor dem Reichstag ab. Doch sein Tauchgang in der Spree brachte ihm Ärger ein. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, nahmen zwei Polizisten vor Ort die Personalien des Komikers und seiner Schwimmpartnerin Petra auf. Die Berliner Polizei bestätigte der Zeitung, dass gegen beide Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet worden seien. Den Anlass für das Bad an genau dieser Stelle hatte sich Boning bewusst ausgesucht: Er und Petra wollten damit den 40. Jahrestag des Schengener Abkommens feiern. "Freies Reisen durch ganz Europa sind so die Gedanken, die Petra und mir hier im Wasser mit Blick auf den Reichstag durch den Kopf gehen", erklärte Boning in einem Instagram-Video. "Keine Schiffe, kaum Passanten" Dass die Aktion die Polizei auf den Plan rufen würde, hatte er offenbar nicht erwartet. "Keine Schiffe, kaum Passanten, doch zwei Polizisten, die dann unsere Personalien aufnehmen. Wir bekommen Post. Bin mal gespannt, was drinsteht", schloss Boning seinen Beitrag. Das Badeverbot für die Spree in der Berliner Innenstadt besteht seit 1925 und gilt bis heute. Wer dagegen verstößt, riskiert laut Bußgeldkatalog eine Strafe von bis zu 5.000 Euro. Die Polizei Berlin teilte mit, die Verfahren seien wegen einer Zuwiderhandlung gegen die Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung eingeleitet worden. Weitere Auskünfte seien aus Datenschutzgründen nicht möglich. Der Bezirk Mitte hat bereits Planungen für eine Pilotbadestelle an der Spree für den Sommer 2026 bekannt gegeben.
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