"Wir drängen mit allen diplomatischen Mitteln darauf, dass Gespräche in Doha weitergehen"

2 monate vor


Deutschland setzt sich mit "allen diplomatischen Mitteln" für einen Waffenstillstand und eine politische Lösung der Krise in Afghanistan ein, sagte die Sprecherin des Auswärtiges Amts Maria Adebahr am Montag auf der wöchentlichen Regierungspressekonferenz in Berlin. "Wir wollen, dass die Gespräche in Doha fortgesetzt werden, und wir haben auch wiederholt und immer wieder deutlich gemacht, dass wir eine militärisch erzwungene Verschiebung der Machtverhältnisse nicht akzeptieren werden. Ein nachhaltiger und friedlicher Weg für Afghanistan führt über den Verhandlungstisch, und deshalb drängen wir mit allen diplomatischen Mitteln, die wir haben, darauf, dass die Gespräche in Doha auch mit den dortigen Taliban-Vertretern weitergehen", sagte Adebahr und bezog sich dabei auf zwei aufeinanderfolgende internationale Treffen zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban, die im Laufe dieser Woche in der katarischen Hauptstadt geplant sind. Auf die Frage, ob Deutschland nach dem Abzug seiner Truppen wieder in Afghanistan intervenieren könnte, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums Arne Collatz: "Wir bräuchten dazu politische Ziele, wir bräuchten ein Mandat, wenn wir erneut hineingehen wollen, und auch natürlich politische Mehrheiten. Das ist glaube ich für uns alle festzustellen, dass sie im Moment nicht erkennbar sind, und deswegen gehe ich nicht davon aus, dass wir nicht kurz, einen guten Monat nach dem Abzug der deutschen Kräfte darüber nachdenken sollten, wieder in einen Kampfeinsatz dort hineinzugehen." Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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