WM 2026: Nationalspieler Köhn verrät Detail nach Ghanas Trainer-Rauswurf

latest news headlines 3 std vor
Flipboard
Nach der Pleite gegen Deutschland wurde Ghanas Nationaltrainer entlassen. Ein Spieler verrät nun, wie er und seine Mitspieler davon erfuhren. Der ghanaische Nationalspieler Derrick Köhn hat Einblicke in den Rauswurf von Cheftrainer Otto Addo gegeben. "Das war so eine Stunde, anderthalb Stunden nach dem Spiel. Auf einmal kam eine Nachricht in die WhatsApp-Gruppe", schilderte der Profi von Union Berlin im "Bild"-Podcast "Stammplatz". Köhn und seine Mitspieler seien alle mit Freunden und Familien unterwegs gewesen, "jeder war verstreut". "Wir waren alle schon ein bisschen geschockt", erklärte er. Nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft hatte sich der WM-Teilnehmer Ghana "mit sofortiger Wirkung" von seinem Trainer Addo getrennt. Das teilte der ghanaische Fußball-Verband (GFA) noch in der Nacht zu Dienstag mit. Man danke Addo für seinen Beitrag und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft, hieß es. Ein Nachfolger werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben. "Das kam alles wirklich sehr plötzlich. Ich war auch selbst überrascht, dass es so schnell nach dem Spiel öffentlich gemacht wurde", schilderte Köhn. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der "Black Stars". 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied. Gerüchte um Nachfolger Köhn bedauerte den Rauswurf. "Für mich ist es natürlich sehr traurig. Ich bin durch ihn in die Nationalmannschaft gekommen", sagte er und fügte hinzu: "Er ist ein besonderer Mensch, ich bin ihm ein Leben lang dankbar." Wer Ghana nun bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada trainieren wird, ist noch offen. Laut dem Portal "Ghanasoccernet" könnte Joachim Löw für das Turnier die Nationalmannschaft als Trainer übernehmen. Doch dazu wird es wohl nicht kommen. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte der frühere Bundestrainer dem Pay-TV-Sender Sky. Auch die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass es keinen Kontakt zwischen dem ghanaischen Verband und Löw gegeben habe.
Aus der Quelle lesen