Der FC Bayern hat den VfL Wolfsburg zum Start ins Jahr überrollt. Das zog harte Worte von den VfL-Akteuren nach sich. Mit einem klaren Sieg gegen den VfL Wolfsburg ist der FC Bayern ins neue Jahr gestartet. Beim 8:1 (2:1) in der Allianz Arena ließ der Tabellenführer den Niedersachsen kaum eine Chance – und zeigte sich auch nach der Winterpause in starker Form. Für Trainer Vincent Kompany war es ein besonderes Spiel: Das Duell mit den Wolfsburgern war sein 50. Bundesligaspiel als Bayern-Coach. Ein Jubiläum, das der 38-Jährige mit seiner Mannschaft eindrucksvoll feiern konnte. "Das schmeckt gut" Nach dem Kantersieg zeigte sich Bayern-Torhüter Manuel Neuer rundum zufrieden. "Das schmeckt gut, muss ich sagen", sagte der Bayern-Kapitän bei DAZN. "Das haben wir uns auch vorgenommen, uns hier zu Hause an so einem kalten Januartag so ein bisschen in die Herzen wieder reinzuspielen. Das hat gut geklappt – und wir sind alle sehr zufrieden." Beim VfL Wolfsburg gingen die Stimmen in eine ganz andere Richtung. Abwehrspieler Kilian Fischer, dem früh im Spiel ein Eigentor unterlief, kritisierte die Leistung seines Teams nach der Pause: "Das 8:1 ist schon wirklich peinlich." Dabei habe sich die Mannschaft in der Kabine vorgenommen, ähnlich wie im ersten Durchgang aufzutreten. Zur Pause hatte es noch 2:1 gestanden. "Da darf man dann nicht so einbrechen, wie wir das getan haben", so der 25-Jährige, der immerhin etwas Positives sieht. Denn schon am Mittwoch hat der VfL in der englischen Woche gegen den FC St. Pauli die Möglichkeit, ein besseres Spiel abzuliefern. Dort erwartet Fischer von seinem Team "Vollgas". Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler wurde noch deutlicher und sprach von einem "Komplettausfall" in der zweiten Halbzeit. "Wenn du aus der zweiten Halbzeit mit 6:0 rausgehst, dann war da nicht viel gut." Insbesondere die Art und Weise, wie die Niedersachsen die Tore kassierten, ärgerte den Sportdirektor massiv. "Wenn du so verteidigst, bestehst Du in der Bundesliga nicht. Das müssen wir schleunigst besser machen." Der VfL steht nun vor wegweisenden Wochen. Nach dem Heimspiel gegen St. Pauli geht es gegen die Abstiegskampf-Konkurrenz aus Heidenheim, Mainz und Köln. Aktuell ist Wolfsburg 14. und hat drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf dem der FC St. Pauli steht.