Xabi Alonso muss nach der Supercup-Pleite gegen Barcelona gehen. Einen Tag nach der Trennung äußert sich der Ex-Real-Trainer erstmals. Xabi Alonso blickt ohne Groll auf seine kurze Amtszeit bei Real Madrid zurück. "Diese berufliche Phase ist beendet, und es ist nicht so gelaufen, wie wir es gerne hätten", schrieb der Baske am Dienstag auf Instagram. Dennoch sei es "eine Ehre und eine Verantwortung" gewesen, Real Madrid zu trainieren, teilte der 44-Jährige mit. Die Trennung erfolgte offiziell in "gegenseitigem Einvernehmen" nach der Clásico-Niederlage im Supercup-Endspiel gegen den FC Barcelona mit 2:3. Alonso, der im Sommer mit hohen Erwartungen in Madrid gestartet war, bedankte sich bei dem Verein, den Spielern und den Fans für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Er gehe "mit Respekt, Dankbarkeit und dem Stolz, mein Bestes gegeben zu haben", betonte der Baske, der Bayer Leverkusen 2024 zum Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal geführt hatte. Álvaro Arbeloa, früher Alonsos Mitspieler bei Real und zuletzt Trainer der zweiten Mannschaft, tritt nun die Nachfolge an. Sein erster Einsatz als Trainer der ersten Mannschaft steht am Mittwoch (21 Uhr) im Achtelfinale der Copa del Rey gegen den Zweitligisten Albacete Balompié an.