ZDF setzt "Spreewaldkrimi" ab

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Nach 20 Jahren ist für die Spreewald-Ermittler Schluss. Das ZDF setzt die Krimiserie ab. Die Serie "Spreewaldkrimi" im ZDF wird nicht weitergeführt. Der Sender hat in einer Ankündigung zu den Dreharbeiten für die Folge "Mein ist der Tod" laut Medienberichten mitgeteilt, dass dies der letzte Krimi in der Serie sei. Bislang gab es 16 Episoden, Start war im Jahr 2006. Die Folgen wurden unregelmäßig ausgestrahlt, zuletzt einmal pro Jahr. Die bislang letzte Episode der Reihe, "Böses muss mit Bösem enden", war im Februar 2025 zu sehen, mit durchaus guten Quoten: 5,79 Millionen Zuschauer bescherten dem ZDF einen Marktanteil von 23,0 Prozent. In der Spitze schalteten sogar 7,17 Millionen ein ("Tote trauern nicht" im Februar 2021). Warum nun mit der erfolgreichen Krimiserie Schluss ist, gab das ZDF nicht an. Kommissar Krüger (Christian Redl) wacht in seinem letzten Fall im Krankenhaus auf und kann sich nicht erinnern, wie er dorthin gekommen ist. Während er versucht, die Ereignisse der vergangenen Nacht zu rekonstruieren, stößt Polizeihauptkommissar Martin Fichte auf eine Leiche. Der junge Mann ist offenbar bei einer Explosion ums Leben gekommen. Auch andere Krimiserien wurden eingestellt Bei dem Toten handelt es sich um Jonas Lenk. Krüger hatte in den vergangenen Wochen und Monaten viel Zeit mit ihm verbracht. Der Kommissar hatte Jonas in einer persönlichen Krise unterstützt. Dann verschwindet Krüger auch noch. Neben Christian Redl und Thorsten Merten stehen auch Mercedes Müller, Claudia Geisler-Bading, Ron Helbig und Florian Geißelmann vor der Kamera. Sie übernehmen weitere Rollen in dem Fall. Auch andere Darsteller wirken an der Produktion mit. Zuletzt hatte das ZDF die Krimireihen "Soko Hamburg" und "Letzte Spur Berlin" eingestellt. Nach sechs Jahren war auch für "Blutige Anfänger", eine Serie über Polizeischüler, kein Platz mehr im ZDF-Programm.
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