Der Einstand dauert keine 72 Minuten: Alexander Zverev hat in Indian Wells souverän die dritte Runde erreicht. Damit ist er jetzt schon besser als vor einem Jahr. Alexander Zverev hat beim Tennis-Turnier in Indian Wells die dritte Runde erreicht. Der an Nummer vier gesetzte Hamburger gewann sein Auftaktmatch gegen den Italiener Matteo Berrettini 6:3, 6:4 und hat damit jetzt schon seine Ausbeute aus dem vergangenen Jahr übertroffen. "Ich hatte das Spiel früh unter Kontrolle und habe sie nie abgegeben", sagte Zverev. Bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste geht es für Zverev nun entweder gegen Brandon Nakashima aus den USA oder Camilo Ugo Carabelli aus Argentinien. In Indian Wells ist Zverev bislang nie über das Viertelfinale hinaus gekommen. "Das ist ein Ort, wo ich bislang nicht mein bestes Tennis gespielt habe, aber ich werde alles dafür tun, dass es dieses Jahr besser wird", sagte er. Berrettini war kein leichtes Los zum Auftakt Zverev hatte gegen Berrettini keine große Mühe und zog souverän sein Spiel durch. Der Italiener hielt dagegen und wehrte im ersten Satz auch einen Satzball ab, war insgesamt aber der deutlich unterlegene Spieler und im Gegensatz zu vergangenen Duellen kein Stolperstein für den 28 Jahre alten Olympiasieger. "Er hat mich die beiden letzten Male geschlagen", sagte Zverev. "Ich bin zufrieden. Er hat einen massiven Aufschlag. Wenn du es schaffst, gegen ihn das Spiel zu kontrollieren, dann kannst du das gegen eigentlich jeden." Berrettini sagte im Gespräch mit italienischen Medien, er sei beeindruckt von Zverevs Entwicklung seit dem letzten Duell. Die Nummer vier der Tennis-Weltrangliste nutzte nach nicht ganz 72 Minuten den ersten Matchball. In Mexiko gab es zuletzt Freud und Leid In Acapulco war Zverev im Einzel zuletzt überraschend bereits im Achtelfinale gescheitert. In Mexiko war er der an Nummer eins gesetzte Spieler. Im Doppel gelang ihm dafür ein unerwarteter Erfolg, mit dem Brasilianer Marcelo Melo holte er den Titel und feierte danach mit einem Sombrero auf dem Kopf.