Seit den Achtzigerjahren ist Roberto Blanco beliebter Fernsehgast in diversen Shows. Für den Sänger hat sich allerdings etwas Grundlegendes geändert, das er nicht gut findet. Mit "Ein bißchen Spaß muß sein" wurde Roberto Blanco zum Superstar in Deutschland. Seitdem veröffentlichte er mehrere Lieder und gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Unterhaltungsbranche. Während er früher auch selbst viel Spaß daran hatte, kritisiert der Entertainer nun das Vorgehen vieler TV-Sendungen. Im Podcast von Kabarettistin und Schauspielerin Monika Gruber hat sich Blanco über die Veränderungen in Bezug auf die Bezahlung der Künstler beschwert. Er sei von Anfang an bei Formaten wie dem "ZDF Fernsehgarten" oder der ARD-Show "Immer wieder sonntags" dabei gewesen. "Ich habe immer meine Gage von 3.000 D-Mark plus Hotel und so bekommen", erklärte er. Irgendwann sei man dann von Seiten der Produktionen auf ihn zu gegangen und habe erklärt: "Wir haben jetzt was Neues. Wir zahlen keine Gage mehr." "Das ist wie eine kleine Mafia": Roberto Blanco reagiert auf Silbereisen-Shows Für Blanco sei das unvorstellbar gewesen. "Soll ich umsonst kommen?", habe er gefragt. Daraufhin erklärte man ihm, es würde eine Aufwandspauschale von 500 Mark geben. Für den Sänger war schnell klar: "Warum soll ich das machen? Ohne mich." Auch Gruber stimmte Blanco in ihrem Podcast zu. Man habe "keine Achtung vor dem Lebenswerk der Künstler" mit so einem Verhalten, behauptete sie. "Das gehört sich nicht." Der 88-Jährige sagte weiter: "Ich verstehe das nicht." Er habe dann seine Konsequenzen gezogen und sich von TV-Shows dieser Art distanziert und immer weniger Auftritte zugesagt. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Roberto Blanco negativ zur Gagenverteilung. 2025 sagte er im t-online-Interview zum "ZDF-Fernsehgarten": "Ich sage Ihnen ehrlich: Ich brauche keine Auftritte mehr, um berühmt zu sein. 98 Prozent der Menschen in Deutschland kennen mich. Ich bin kein Newcomer und lasse mich nicht mit einer Aufwandsentschädigung abspeisen. Auf Werbung bin ich nicht angewiesen."