In der Vergangenheit kamen große Namen im Winter zu Borussia Dortmund. Bisher sind nur Abgänge für bekannt. Ändert sich daran etwas? Borussia Dortmund hat entschieden, in diesem Winter keine neuen Spieler zu verpflichten. Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte im Trainingslager in Marbella, dass der Fokus stattdessen auf der Abgabe von Spielern bis zum Ende der Transferfrist Anfang Februar liege. Kehl begründete dies am trainingsfreien Montag so: "Wir haben in den letzten Jahren häufig im Winter zugegriffen, weil wir auf der einen Seite mit Verletzungen zu kämpfen hatten. Das ist in diesem Jahr anders." In der Vergangenheit hat der Verein nach dem Jahreswechsel Spieler wie Daniel Svensson und Julian Ryerson verpflichtet, die sich zu Stammspielern entwickelten. Auch der spätere Weltklassespieler Erling Haaland kam in einem Wintertransfer zu Dortmund. Vertragspoker: Bayern-Boss setzt Abwehr-Star Ultimatum Bayern-Boss droht Fans: "Wir überlegen, die Südkurve komplett zu sperren" "Muss am Ende auch Sinn ergeben" Kehl betonte, dass mögliche Kaderveränderungen sinnvoll und finanzierbar sein müssen. "Natürlich wollen wir trotzdem besser werden. Und wir machen uns auch Gedanken, ob wir das auf der Kaderseite tun können. Aber es muss am Ende auch Sinn ergeben, finanzierbar sein, in die Struktur passen", fügte er hinzu. Ersatz für den nach Brighton & Hove Albion zurückgekehrten Pascal Groß hatte der BVB bereits ausgeschlossen. Neben dem an die TSG Hoffenheim verliehenen Cole Campbell könnte auch Julien Duranville noch verliehen werden. Der 19-jährige Außenstürmer, der vor drei Jahren für 8,5 Millionen Euro vom RSC Anderlecht verpflichtet wurde, hat aufgrund von Verletzungen den Durchbruch in Dortmund bislang nicht geschafft. "Und deswegen bin ich in Gesprächen, aber es gibt im Moment noch nichts, was man vermelden kann", sagte Kehl. "Dass er mehr Spielzeit bekommt, wäre auf jeden Fall sinnvoll."