Die Millionen-Pleite der Degag wird zum nächsten Krimi am Immobilienmarkt

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Das Geschäftsmodell der Degag-Gruppe aus Hannover schien einfach: Es sah vor, Schrottimmobilien zu kaufen, sie leerzuziehen, zu sanieren und neue Mieter zu finden. Am Ende sollten die Häuser gewinnbringend an Großinvestoren verkauft werden. In den guten Jahren der Immobilienbranche florierte das Geschäft. Die Degag wuchs, sammelte Millionen von Privatinvestoren und Firmengründer Birger Dehne feierte sich als Visionär. Nach einem Megadeal 2021 machte er Kasse und zog sich als Berater in die zweite Reihe zurück. Es war der Höhepunkt in der Firmengeschichte und zugleich der Wendepunkt. Vor einem Jahr kollabierte der Sanierungsspezialist. Nun muss ein Insolvenzverwalter retten, was zu retten ist. Der absehbare Schaden dürfte im dreistelligen Millionenbereich liegen, von bis zu 400 Millionen Euro ist die Rede. Betroffen sind auch die 4500 Privatanleger, die der Degag rund 282 Millionen Euro geliehen haben. Ihnen droht der Totalverlust. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Crime spricht Host Ina Karabasz mit Investigativ-Reporter Lars-Marten Nagel über die Entstehung des Skandals und dessen Hintergründe. Denn bei der Degag war vieles offenbar nicht so, wie es nach außen wirken sollte. Die Folge beleuchtet unter anderem die Rollen von Stiftungen in Liechtenstein, eines dubiosen Beraters und einer noblen schweizerischen Privatbank. Moderiert von Ina Karabasz Produziert von Christian Heinemann GEWINNSPIEL: Wir verlosen fünfmal ein Einzelticket für die Handelsblatt Crime Live-Show in Berlin am 26. Februar. Sie können sich hier (https://easy-feedback.de/umfrage/2089599/2svBFVk) für die Teilnahme am Gewinnspiel anmelden. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar 2026. Zusätzlich verlosen wir eine kleine Sprecherrolle für die Bühnenshow im Babylon Berlin – Sie würden u.a. die letzten Textnachrichten des ehemaligen Wirecard-Topmanagers Jan Marsalek vorlesen. Schicken Sie uns dafür eine kurze Sprachnachricht, in der Sie sagen, warum Sie gerne mit uns auf der Bühne stehen möchten – per Mail an [email protected] (mailto:[email protected]) oder per Whatsapp an 01523 – 80 99 427. Teilnahmeschluss ist der 15. Februar 2026. Mehr über den Degag-Fall erfahren Sie auch in folgenden Artikeln: 17.12.2024 - Degag stellt Zins- und Rückzahlungen ein (https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-sanierungsspezialist-degag-stellt-zahlungen-an-4700-anleger-ein/100095217.html) 28.01.2025 – Degag meldet Insolvenz an (https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/degag-sanierungsspezialist-meldet-insolvenz-an/100103110.html) 24.06.2025 - Der Degag Kollaps und der Mann, der den Leerstand liebt (https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-der-degagkollaps-und-der-mann-der-den-leerstand-liebt/100134734.html) 6.9.2025 - Degag-Pleite wird zum nächsten Großskandal am Immobilienmarkt (https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/immobilien-degag-pleite-wird-zum-naechsten-grossskandal-am-immobilienmarkt/100152671.html) 10.10.2025 - Julius Bär finanzierte Schrottimmobilien der Degag-Gruppe (https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/privatbank-julius-baer-finanzierte-schrottimmobilien-der-degag-gruppe/100159291.html) Angebot bis zum 23.02.2026: 40% Rabatt auf alle Handelsblatt-Jahresabos sowie auf das Wirtschaftsabo, welches – ganz neu – Handelsblatt und WirtschaftsWoche in einem Digitalabo vereint. Jetzt sichern unter: handelsblatt.com/wissen2026 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
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