Die Bundesregierung hat den aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts sowie die Finanzplanung bis 2030 veröffentlicht. Für Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und IW-Direktor Michael Hüther ein guter Anlass, die damit verbundene Zinslast zu hinterfragen. Rürup kritisiert, der Entwurf atme „keine finanzwirtschaftliche Nachhaltigkeit“, und warnt vor einer strukturellen Verengung des Haushalts. Denn für ihn sei nicht die absolute Höhe der Verschuldung entscheidend, sondern der Anteil der Steuereinnahmen, der für Zinsen gebunden werde. Hüther wiederum stößt sich an der Selbstverortung der Bundesregierung: „Man tut so, als stünde man vor historisch einmaligen Herausforderungen." Mit Verweis auf die Haushaltsmaßnahmen frühere Bundeskanzler wie Helmut Kohl und Helmut Schmidt mahnt Hüther: „Das reine Betrachten absoluter Zahlen führt in die Irre.“ Warum sich die beiden Ökonomen statt steigender Sozialausgaben und kreditfinanzierter Verteidigungsausgaben vor allem mehr strukturelle Reformen wünschen, erklären sie in der neuen Folge "Economic Challenges". Moderiert von Bert Rürup und Michael Hüther Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)
Finanzplan der Bundesregierung: Schnürt uns die Zinslast die Luft ab?
Die Bundesregierung hat den aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts sowie die Finanzplanung bis 2030 veröffentlicht. Für Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und IW-Direktor Michael Hüther ein guter Anlass, die damit verbundene Zinslast zu hinterfragen. Rürup kritisiert, der Entwurf atme „keine finanzwirtschaftliche Nachhaltigkeit“, und warnt vor einer strukturellen Verengung des Haushalts. Denn für ihn sei nicht die absolute Höhe der Verschuldung entscheidend, sondern der Anteil der Steuereinnahmen, der für Zinsen gebunden werde. Hüther wiederum stößt sich an der Selbstverortung der Bundesregierung: „Man tut so, als stünde man vor historisch einmaligen Herausforderungen." Mit Verweis auf die Haushaltsmaßnahmen frühere Bundeskanzler wie Helmut Kohl und Helmut Schmidt mahnt Hüther: „Das reine Betrachten absoluter Zahlen führt in die Irre.“ Warum sich die beiden Ökonomen statt steigender Sozialausgaben und kreditfinanzierter Verteidigungsausgaben vor allem mehr strukturelle Reformen wünschen, erklären sie in der neuen Folge "Economic Challenges". Moderiert von Bert Rürup und Michael Hüther Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit (https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit) Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen (https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen)













