"Heino – Karamba, Karacho, Kult!": Vox zieht Konsequenzen

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Vier Folgen einer Dokumentation über Heino waren geplant, doch nach nur zwei Episoden trifft Vox eine folgenreiche Entscheidung. Die Zahlen sind zu schwach. Für den Dienstagabend hatte Vox eigentlich ein Programm-Highlight geplant: vier Folgen der Dokusoap "Heino – Karamba, Karacho, Kult" sollten über zwei Wochen lang in der Primetime ausgestrahlt werden. Doch bereits nach der ersten Woche hat der Sender die Notbremse gezogen. Das berichtet das Medienmagazin "DWDL". Demnach schalteten nur 660.000 Zuschauerinnen und Zuschauer am ersten Ausstrahlungsdienstag ein. Bei den 14- bis 49-Jährigen brach die Reichweite in der zweiten Folge auf unter 100.000 Personen ein, was Marktanteile von lediglich 2,8 und 2,5 Prozent in dieser Zielgruppe bedeutete. Für Vox zu wenig, um die verbleibenden zwei Folgen weiterhin zur besten Sendezeit zu zeigen. Die Doku verliert deswegen ihren Primetime-Platz und muss sich mit dem Nachmittagsprogramm zufriedengeben. Er singt für geschassten Feuerwehrmann: Nach Hymnen-Eklat: Heino gibt Solidaritätskonzert "Er hat das nicht verdient": Heino enterbt seinen Sohn und wendet sich für immer ab Die noch ausstehenden Episoden sollen nämlich noch immer linear ausgestrahlt werden, allerdings zu einem weitaus weniger attraktiven Termin: Am Sonntag, dem 19. April, sind sie ab 14.55 Uhr zu sehen. Den Dienstagabend um 20.15 Uhr füllt Vox stattdessen lieber mit einer Wiederholung von "Hot oder Schrott – Die Allestester". Heino gehört zu den bekanntesten deutschen Volksmusikern. Bei "Heino – Karamba, Karacho, Kult" kommen neben dem Schlagersänger selbst auch prominente Weggefährten zu Wort. Die Produktion von Rec'n'Roll Media sowie den Produzenten Sven Kaesling, Benedict Bartsch, Sonja Lelittka und Tino Block greift dabei auf einen Fundus von über 100.000 Fotos und Privatvideos aus Heinos Familienarchiv zurück. Alle Folgen stehen bereits bei RTL+ zum Abruf bereit.
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